Kabul liegt in Hamburg
Naja, nicht so ganz, aber fast. Zumindest kann man ein Stück Afghanistan in Hamburg geniessen, und zwar in kulinarischer Hinsicht.
Klar, das Folgende wird jetzt ein wenig wie Werbung klingen, aber das macht nichts. Das ist ok, denn es soll ja auch ein wenig Werbung:”(Ich bin weder mit dem Restaurant Kabul in irgendeiner Form geschäftlich oder privat verbunden, noch erhalte ich irgendwelche Provision, Vergünstigungen oder sonstige Einnahmen aufgrund dieses Eintrages)”: sein. Letztens habe ich durch Zufall ein kleines Restaurant in der Hamburger Innenstadt entdeckt, und war mittlerweile schon ein paar Mal da, und kann es nun mit ruhigem Gewissen emphehlen:
Kabul Restaurant
Afghanische Spezialitäten
Steindamm 53
20099 Hamburg
+49 40 28006780Satt Essen – SB Büffet
Täglich 10 verschiedene Gerichte mit Salat und Beilage für nur ¤ 5,80
geöffnet täglich von 11:30 bis 22:00 Uhr
Also – zuerst einmal sei erwähnt, dass man hier ein riesiges Büffet für gerade mal ¤ 5,80 erhält, und dass man essen kann, was und wieviel man will. Die Getränke gibt es ebenfalls für sehr kleines Geld dazu (z.B. Glas Tee für ¤ 1,20). Das Essen ist sehr reichhaltig, stets frisch und äußerst lecker. Es gibt verschiedene Sorten Fleisch und Gemüse in verschiedenen Varianten, dazu auch ein Fischgericht und Vegetarisches. Als Beilagen gibt es Kartoffeln und zwei Sorten Reis. Und natürlich eine nette Salatbar, Brot und diverse “Häppchen” wie z.B. Peperoni-Schoten. Besonders zu empfehlen sind die Kaninchenkeulen und der Spinat, aber auch die Hackbällchen sind klasse.
Der Tee ist für so manchen Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich finde ihn genau richtig. Ist halt afghanischer Schwarztee – also stark.
Ein Besuch im Restaurant Kabul ist meiner Meinung nach auf alle Fälle ein Versuch wert, besonders, da es unter 5 Minuten vom Hauptbahnhof weg ist und somit sehr einfach zu finden ist.
Tags: GeschmackvollWarum Fußball nix taugt
Heute mittag meinte ein Arbeitskollege zu mir: Das Spiel heute abend muß man einfach ansehen. Das ist Deutschland gegen die Niederlande. Das ist das Spiel schlechthin!.Tja. Was soll ich sagen – ich habe dann beschlossen, mir das tatsächlich anzutun. Und das, wo ich doch an Fußball so garkein Interesse habe.
Es kam, wie es kommen musste. Es hat mich kläglich enttäuscht. Das 1:0 für die Gastgeber nach nicht einmal 3 Minuten, und das 2:0 kam so schnell nach Anpfiff der zweiten Halbzeit, dass man sich nicht sicher war, ob der Schiedsrichter überhaupt schon mit Anpfeifen fertig war. Gut, ok, dank Ballack kam das 2:1 relativ schnell danach, aber das war ja sowas von einer Schnarchpartie von den Deutschen – und sowas will eine Weltmeisterschaft als Gastgeber austragen?
Wenn ich das richtig verfolgt habe, dann gab es in der deutschen Mannschaft auf dem Spielfeld bis zur 80. Minute 10 Statisten und Ballack. Und wenn nur einer allein richtig Fußball spielt, wie soll dann dabei was Anständiges rauskommen…
Wenn die so weitermachen wie sie heute gegen die Niederlande gespielt haben, dann findet nachher noch die Weltmeisterschaft in Deutschland ohne Deutschland statt – hey, das wäre aber mal was für die Geschichtsbücher.
Schade nur, dass die Schnarchkappen mit den weißen Trikots mehr Glück als Talent haben – sonst hätte dieser Asamoah nicht in der 81. Minute den Ausgleich zum 2:2 geschafft. Und mit diesem Ergebnis ging dann auch das Spiel – für Deutschland völlig unverdient – zu Ende.
Das wird bis auf Weiteres das letzte Fußballspiel gewesen sein, dass ich mir anschaue. Vielleicht werde ich bei der WM nochmal eins angucken, aber ansonsten garantiert nicht mehr…
Tags: MeinungDas verdummte Lächeln
Ich öffnete auch einen Schrank, der mit einem Zettel mit zwei Namen und dem Wort: privat! verschlossen war. Hier muss ich einschieben, dass das rechtlich gesehen Einbruch war, aber aus Ärger über diese Ignoranz war mir das egal. Inhalt: stapelweise Pornos und darunter auch jede Menge “Kinderpornos”. »»»
Tags: Geschmacklos, Meinungvom Staat abGEZockt
die GEZ gibt Auskunft: …Dann ist meine einzige Chance also alle Geräte gegen meine Bürgerpflicht abzumelden, nichts zu zahlen und mich nie wieder bei Ihnen zu melden, um mein verlorenes Geld wieder reinzubekommen?… …“Solche Ratschläge darf ich nicht geben. Mit oder ohne Empfangsgerät sind sie in der Beweispflicht.“
Tags: Finanzgenie, MeinungBilderklau, was ‘ne Schau
Tja, so ist das nun mal im Internet. Warum sich lustige Grafiken runterladen und auf dem eigenen Webspace verlinken, wenn es mit Direktlinks doch viel einfacher ist und man weder den Speicherplatz noch den Traffic selber tragen muss. Dumm nur, wenn ein Serverbetreiber (wie z.B. ich heute) damit nicht mehr einverstanden ist und das deshalb einfach blockiert.
Naja, das Resultat ist, dass nun direkte Links von Fremdseiten auf Grafiken meiner Webseiten umgeleitet werden auf eine statische Grafik.
Für den Fall, dass jemanden interessieren könnte, wie ich das gemacht habe (z.B. weil jemand ähnliche Ambitionen hat und das auch machen will), hier ein kurzer Ausriß (vorausgesetzt, man hat einen apache:”Homepage der apache software foundation”:http://httpd.apache.org/ Webserver mit mod_rewrite:”Dokumentation des mod_rewrite Moduls”:http://httpd.apache.org/docs/1.3/mod/mod_rewrite.html laufen):
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !(www.domainname.de|www.anderername.de)
RewriteCond %{REQUEST_URI} \.(gif|jpg|png)$
RewriteCond %{REQUEST_URI} !stealing.gif$
RewriteRule ^.*$ /stealing.gif [R]
Alias /stealing.gif /usr/local/www/images/stealing.gif
Diesen Block muss man nur noch im <VirtualHost> Container einbauen, und den Webserver neu starten, und sofort lassen sich eigene Grafiken nicht mehr von fremden Webseiten verlinken, da die Anfrage des Browsers einfach auf ein stealing.png:”stealing.png”:http://blog.foxalpha.de/stealing.png umgeleitet wird, wenn die Anfrage von einem fremden Webserver kommt. Somit enthalten die Klau-Webseien dann nur noch die Hinweisgrafik, die eindeutig auf die Unerwünschtheit des Direktlinkens unmißverständlich und für alle anderen Benutzer sichtbar hinweist.
Update 24.05.2006:
Auf isnoop habe ich ein praktisches Tool entdeckt, mit dem man in einfachen Schritten sein eigenes Rewrite zusammenclicken kann: http://isnoop.net/dev/mod_rewrite.php – ein Besuch lohnt sich.
Tags: TechnophilStoiber vor, noch ein (Eigen)Tor!
Folgendes sagte der Herr Edmund Stoiber am Dienstag auf der Wahlkampfveranstaltung auf dem Platz der St. Petri Kirche in Hamburg (also ca. 100 Meter von meinem Bürofenster):
Dass in den neuen Ländern die größten politischen Versager, Gysi und Lafontaine, rund 35 Prozent Wählerstimmen erzielen könnten, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich akzeptiere nicht, dass der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Die Frustrierten dürfen nicht über Deutschlands Zukunft bestimmen.
Lieber Herr Stoiber: Ob Sie es akzeptieren oder nicht, interessiert in Deutschland keinen Bürger mehr. Wenn “der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird”, dann ist das ein Resultat der immernoch in Deutschland verfassungsmäßig beschlossenen Demokratie. Wenn Ihnen Ihre Umfrageergebnisse nicht gefallen, sollten Sie sich vielleicht ausnahmsweise mal mehr Gedanken über ihre potentiellen Wähler als über Ihr Machtgefüge machen. Abgesehen davon muss doch eher irgendwas an der Politik der CSU falsch sein, wenn Ihre Partei in den neuen Bundesländern keine 35 Prozent Wählerstimmen erzielen kann. Ihr eigenes Verhalten treibt doch die Leute zur Linkspartei. Wenn die großen Parteien ein wenig zuverlässiger und bürgernaher wären und weniger falsche Versprechungen machen würden, dann hätten sie doch keinen Grund dazu, oder?
Mr. & Mrs. Smith
Jane:”Jane Smith (Angelina Jolie)”:http://www.imdb.com/name/nm0001401/ und John:”John Smith (Brad Pitt)”:http://www.imdb.com/name/nm0000093/ Smith führen eine ganz normale amerikanische Ehe. Langweilig und eingefahren. So sehr, dass sie sich zu einem Eheberater begeben. Kennengelernt haben sie sich vor fünf oder sechs Jahren in Bogotá und leben nun in einem riesigen Haus und schweigen sich eigentlich nur noch an. Was beide nicht wissen: jeder von ihnen arbeitet eigentlich als Profikiller, und zwar jeweils für konkurrierende Organisationen. Das geht solange gut, bis sie beide von ihren Firmen durch Zufall auf denselben Fall bzw. dasselbe Ziel angesetzt werden. Das Unausweichliche passiert: Sie stellen die reale Identität des Anderen fest und ab dann heisst es nur noch “Wir haben ein ernsthaftes Problem. Du willst meinen Tod und mir liegt immer weniger an Deinem Wohlergehen”.
Von der ersten Minute an versprüht der Film eine so geniale Stimmung, dass man kaum glauben möchte, dass es sich hier doch eigentlich um einen Action Film handelt. Der gewandte Wortwitz und die Mimik von Pitt und Jolie passen so gut zueinander, dass man sich bildlich vorstellen kann, wie eine derartige Situation in einer echten amerikanischen Vorstadtehe ablaufen würde.
Gegen Ende wird der Film zwar ein wenig unglaubwürdig durch die sehr eigenwillige und unwahrscheinliche Darstellung eines Endkampfes, aber das macht den Film nicht weniger interessant.
Wenn beispielsweise Mr. Smith sich während einer Verfolgungsjagd über die unzureichende Qualität der Strassenlage ihres Fluchtfahrzeuges beschwert oder Mrs. Smith in ihrer Trauer nach der Realisierung des wirklichen Berufs ihres Mannes eine ganze Flasche Whiskey innerhalb kürzester Zeit alleine leert, oder wenn sich das Ehepaar während einer gemeinsamen Befreiungsaktion einer Geisel gegenseitig wegen ihrer Vorgehensweise anzickt, dann weiss der Zuschauer, dass er es hier eindeutig nicht mit einem gewöhnlichen Actionfilm zu tun hat.
Besonders tiefsinnig mag die Story nicht gerade sein, aber der Film sorgt für 2 Stunden bester Unterhaltung – und das war mir der Eintritt voll und ganz wert. Ein Streifen, der garantiert den Weg in meine DVD-Sammlung finden wird.
Weitere Links zum Film:
http://www.imdb.com/title/tt0356910/
http://www.mrandmrssmithmovie.com/
http://www.mrandmrssmith.com/
Tags: MeinungIbrahim Ferrer ist tot
Irgendwie habe ich das garnicht mitbekommen, als es passiert ist, obwohl ich regelmäßig Nachrichten höre und lese und gerade auf solche Dinge eigentlich ziemlich gut achte. Durch Zufall habe ich nun gestern Abend mitbekommen, dass einer meiner Lieblinge aus der kubanischen Musikszene – Ibrahim Ferrer – am Samstag im Alter von 78 Jahren in seiner Heimatstadt Havanna gestorben ist, rund zwei Jahre nach dem Ableben seiner Freunde und Kollegen Rubén Gonzáles und Compay Segundo.
Letztes Jahr habe ich leider sein Hamburger Konzert verpasst. Nun habe ich vor ein paar Wochen die Ankündigung gesehen, dass er am 17.10. nochmal hier auftreten:”Programmankündigung bei indigo.de”:http://www.indigo.de/unser_programm/2457/ sollte, doch nun ist es dafür leider zu spät. Zu gerne hätte ich diesen Meister der kubanischen Musik einmal live erlebt.
Wenn jemand nichts mit dem Namen anfangen kann, so möchte ich die CD “Buena Vista Social Club”:”Buena Vista Social Club – der Soundtrack zum Film”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00000B5LO/frankaltpeter/ wärmstens empfehlen, die einen sehr guten Eindruck darüber vermittelt, mit welcher Lebensfreude und -energie Ibrahim Ferrer und seine Kollegen Rubalcaba, Maracaibo, Reynaldo Creagh, Compay Segundo († 2003), Ruben Gonzales († 2003) und vielen Anderen Musik machten.
Ihre Musik wird mich sicherlich noch viele Jahre auf Schritt und Tritt begleiten.
Weitere Links zum Thema:
http://www.n-tv.de/564093.html
http://www.welt.de/data/2005/08/07/756784.html
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4601898_REF1,00.html
http://www.indigo.de/unser_programm/2457/
http://www.ibrahim-ferrer.com
http://www.worldcircuit.co.uk/BuenaVistaSocialClub/index.htm
