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team.arbeit.hamburg kümmert sich – kümmerts nicht

September 26th, 2006 | 1 Comment | Posted in Beruf, Sonstiges

Vor einer Woche bekam ich endlich (nach 3 Monaten) mal wieder Post vom team.arbeit.hamburg. Und natürlich auch wieder mit den besten Grüßen und Wünschen: -unser gemeinsames Ziel ist es, dass sie so schnell wie möglich Arbeit finden… …Haben wir schon über längere Zeit keinen persönlichen Kontakt mehr mit Ihnen gehabt, werden Sie von einem unserer Service Center-Mitarbeiter angerufen.

Na das fand ich doch schon mal sehr fürsorglich. Und dann der Satz des Tages: -Der Anruf erfolgt in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr.

Ich hätte es ja sehr nett gefunden, wenn wenigstens eine Information darüber bekannt geworden wäre, welchen Monat ich denn nun angerufen werde. Oder wenigstens welches Jahr. Jetzt soll ich also von Montags bis Freitags zwischen 8 und 18 Uhr zu hause sitzten und das Telefon bewachen?… wüßte ich genauer, wann denn dieser Anruf erfolgt, könnt ich mich ja glatt in der restlichen Zeit bewerben, zu Bewerbungsgesprächen fahren oder sogar mal einkaufen… Also was tun? Durch diesen Hinweis, auf ein wichtiges Telefonat fühl ich mich doch ein wenig in das Bild des zu hause herumgammelnden Arbeitslosen hineingepreßt. Und das sogar noch auf Anweisung des Arbeitsamtes.

Eine Telefonnummer für einen Rückruf haben sie natürlich nicht mitgeschickt, nur den dezenten Hinweis, dass bei Nichtmitarbeit sie darüber entscheiden, mir Gelder zu streichen. Geh ich mich jetzt also bewerben und laß ich mir Gelder streichen oder warte ich brav zu hause und laß mir Gelder geben?

Denken die echt nur soweit, wie sie ihren Schreibtisch schmeißen können?!

Das fühlt sich für mich fast so an, als ob ich bestraft werde, wenn ich aus dem Klischee ausbreche und mich selbst kümmere. Aber ich beobachte das noch ein Stück weiter. Denn ein Telefonanruf, bei dem mir mitgeteilt wird, dass für mich keine Arbeit da ist…na der ist es doch Wert zu warten. Ich brauche nur noch ein schickeres Telefon, denn meins wird nach einer Woche anstarren doch etwas langweilig.

Liebes team.arbeit.hamburg, schickt mir doch bitte ein bunteres Telefon, denn wegen Eures wichtigen Anrufs kann ich ja nicht mal los und mir selbst eins kaufen. Danke, dass ihr euch so lieb um mich kümmert. Euer jetzt noch viel treuerer “Kunde”.

Ade adé

September 26th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Die “Ade adé” Comics haben nun eine eigene Webseite: http://ade.ade-ade.de/

Zweihundert Millionen

September 20th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Gerade höre ich in den Nachrichten, dass der Auslandseinsatz der Bundeswehr im Libanon jetzt beschlossen ist und ca. 1000 Soldaten morgen auf die Reise geschickt werden.

Weiter wurde gesagt, der Einsatz koste etwa 200 Millionen Euro.

Hallo? Zweihundert Millionen Euro ?!

Wir haben 5 Millionen Arbeitslose in Deutschland, die Mehrwertsteuer wird in etwas über 3 Monaten um 3 Prozentpunkte angehoben, weil unser Staat kein Geld und haufenweise Schulden hat, und die geben Zweihundert Millionen Euro für einen Bundeswehreinsatz im Libanon aus, um die Hisbollah am Waffenschmuggel zu hindern?

Könnte unsere dämliche Regierung ausnahmsweise mal unsere Steuergelder für uns verwenden, anstatt die Euros nur so in der Weltgeschichte zu verstreuen und uns im Gegenzug immer mehr und höhere Abgaben aufzudrücken?

Sorry für den forschen Ton, liebe Leser (so es denn welche gibt), aber sowas k%^$%#@$!@#@tzt mich einfach an.

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Die scheuen Rechten von Bad Doberan

September 13th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

In Bad Doberan wird wieder Wahlkampf gemacht. An einem recht zentralen Punkt zwischen Bahnhof und Marktplatz hatten sich in diesem sonnigen, kleinen Touristenstädtchen schon die jugendlichen Mitglieder und Wahlkampfhelfer der NPD mit einem Sonnenschirm und Ihrem Tapeziertisch aufgebaut um Ihre guten Absichten dem vorbeiziehenden Volk mit Flyern und Parolen kund zu tun. Sehr übersichtlich und eher ohne großen Eindruck. Von da an wechselten die Bürger und Touristen eher die Straßenseite um Ihren Beschäftigungen nachzukommen. Doch als sich die linksorientierte Jugend mit Ihrem Transparent Zeitung verkaufend daneben stellte, schien die Sache interessanter zu werden. Kurz darauf kam auch schon die Polizei um nach entsprechenden Genehmigungen zu fragen.

links21.jpg Die demokratiegeschützte NPD konnte diese sofort vorlegen. Unsere Linken mal wieder nicht. Auch ein spontanes Nachanmelden war von da an nicht mehr möglich. Daraufhin wurden sie des Platzes verwiesen und durften sich mit Ihrem Transparent 50 Meter entfernt wieder aufstellen. Auch Diskussionen mit der örtlichen Polizei halfen nichts. Man kann also festhalten: Links hat sich unangemeldet 50 Meter von Rechts fernzuhalten. Auf meine Frage bei den Linken nach der fehlenden Anmeldung stellte man mir die Aktion als spontanen Gegenschlag vor. Ich gewann eher den Eindruck, dass sie es nie lernen. Als ich jedoch auch die NPD im Bild festhalten wollte, rannte sofort ein junger, aufgebrachter Wahlhelfer zur Polizei. Er wollte nicht fotografiert werden und die Gesichter sollten nicht irgendwo veröffentlicht werden. Reaktion der Polizei: der Herr fotografiere nur die Sehenswürdigkeiten von Bad Doberan und Sie stehen nun einmal zufällig davor.

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Ich sprach Ihn an um auch der NPD eine Stimme zu geben. Folgendes Gespräch will ich hier wiedergeben:

REP: “Rede doch mit mir. Ich stehe doch hier und mache die Fotos.”

NPD: “Ihr redet ja nie mit uns”" (deprimiert)

REP: “Aber ich rede doch gerade mit dir.”

NPD: “Wir wollen nicht, dass unsere Gesichter irgendwo veröffentlicht werden.”

REP: “Aber Ihr bewegt Euch mit Eurem Wahlkampf doch im öffentlichen Raum. Also mache ich doch eher Öffentlichkeitsarbeit für Euch. Oder bist Du hier nicht freiwillig? Du präsentierst dich doch der Öffentlichkeit als Vertreter der NPD?! Und wie der Herr von der Polizei schon meinte, habe ich lediglich Interesse an dem schönen Gebäude hinter Euch.”

NPD: “Doch, natürlich vertrete ich unsere Partei. Aber unsere Bilder sind schon auf unserer Webseite veröffentlicht. Und das reicht.”

- Ob Mama nicht weiß, womit er sich in seiner Freizeit beschäftigt?! -

REP: “Der Ordnung halber: dieses schöne Gebäude wird dafür auf Knalltütensuppe zu sehen sein. Und” danke noch mal.”

npd1.jpg Das Gespräch ließ sich leider nicht vertiefen. So bekam ich nichts von Ihren Wahlkampfzielen mit. Nicht mal einen Flyer, mit denen sie plötzlich erstaunlich sparsam waren. Von den Linken Jugendlichen bekam ich sogar zu Flyern noch eine nur für diesen Zweck gedruckte Zeitung.

Liebe linksorientierte Jugend, bitte seit doch so fair und erzählt unseren rechten Jugendlichen doch erstmal, wie man Wahlkampf macht. Kein Wunder, dass die sich schämen.

jk-graphix

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Grundlos

September 5th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Er: “Ich bin grundlos glücklich.”
Sie: “Warum?”

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Comic der Woche – Heute: PC+Pixel

September 1st, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Seit Anbeginn der Intelligenz auf unserem Planeten streiten sich die Menschen darüber, was zuerst da war: Das Huhn oder das Ei. Dabei gibt es doch viel wichtigere Fragen in unserem Leben:

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