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was andere Graphiker mit meinen Entwürfen verdienen…

November 28th, 2006 | 2 Comments | Posted in Beruf, Sonstiges

Neulich schrieb mich ein Anwalt an, er möchte auf die Empfehlung von einem meiner Freunde seine Webseite grafisch überprüfen lassen. Auf die Rückfrage an diesen Freund, mit dem ich schon viele Projekte gemacht habe, hörte sich das Ganze nach einem neuen Auftrag an und ich setzte mich ran. Nachdem ich seine Seite in der Luft zerrissen hatte, kam die Antwort:

“Puh, dass ist wirklich viel Kritik und gut begründete. Ich bin ein wenig geschockt. Das habe ich alles nicht gesehen. Aber erst mal vielen Dank für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast. Eigentlich sollte die Homepage in den nächsten Tagen an den Start gehen. Aber das muss wohl erst mal alles verbessert werden.“
Klingt erstmal gut. Aber dann kam die nächste Mail:

„Ich bin es noch einmal. Ich habe gerade diese Mail mit alternativen Bildern bekommen. Vielleicht könntest Du Dir die anschauen und Deine Meinung dazu sagen.“ Klar kann ich. Und weil die alle scheiße waren, hab ich mir – in der Hoffnung auf ein größeres Honorar – noch die Mühe gemacht, einen eigenen Vorschlag für das Bild in der Kopfzeile der Webseite zu machen. Dann kam:

„Nächste Woche sollte eigentlich der Briefkopf für die Kanzlei und die Unternehmensberatung gedruckt werden. Das habe ich jetzt erstmal gestoppt. Im Anhang sind die Briefbögen und Visitenkarten. Könntest Du Dir diese auch einmal kurz anschauen und Deine Meinung dazu sagen?! Was würdest Du mir als Logo für die Kanzlei und Unternehmensberatung vorschlagen?“ Puh…das wird ja ein richtig großer Auftrag… Das ist ein komplettes Corporate Design. Also erstmal über die Briefbögen und Visitenkarten hergemacht. Aber sicherheitshalber noch mal nachgefragt: „ist das jetzt schon ein fester Auftrag? Was habt Ihr denn so ausgemacht?“ Antwort:

“Der kann uns nix zahlen. Der steht in einem Vertrag mit einer Designfirma, die Ihn sonst auf Schadensersatz verklagen würde (…) aber der steht in Kooperation mit uns. Wäre also nett, wenn …“ … Gleichzeitig kam folgende Mail vom Anwalt:

„Ich möchte Dich bitten, ein, zwei Entwürfe zu gestalten, damit ich einen Vergleich habe und mich mit dem Graphiker anschaulich auseinandersetzen kann…“ Dem Graphiker? Was war ich noch gleich?…

Wenn Ihr den Film „7 Zwerge“ kennt, dann wisst ihr sicher, was ich mit: „SCHACH!“ meine. Also geht jetzt dieser „Kunde“ mit meinen Entwürfen und Kritiken zu seinem Graphiker und lässt sich seine Seite und alles andere dort machen. Als ich aber hörte, was der Graphiker an diesem Auftrag mit meinen Entwürfen und Kritiken verdient, fiel mir nur noch dieses Bild dazu ein:

idee-frisst-gehirn4.jpg

Warum ich mich hier selber runter mache? Auf wem könnte ich in diesem Fall sonst rumhacken? Bitte schreibt mir recht fleißig und nennt mich einen Idioten! Danke. Und wenn Ihr könnt, spendet Hirn unter hirnspende@jk-graphix.de …

Seintollogie

November 27th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Das ist ja echt kaum zu glauben, aber da lese ich gerade auf kino.de u.a.:

Seiner jetzigen Gattin würde Smith sogar die Sterne vom Himmel holen – ein Klacks für den Scientology-Anhänger:Ich weiß, wie ich alles lernen kann, was ich will“, ist sich Smith sicher. “Ich weiß, dass ich lernen könnte, ein Raumschiff zu fliegen, da jemand anders weiß, wie man es steuert und es in einem Buch niedergeschrieben hat.

Echt schlimm, und ich hatte bisher von Will Smith immer eine positive Meinung… hätte nie gedacht, dass jemand wie er sich mit einer Sekte wie Scientology abgibt…

Comic der Woche: Calvin & Hobbes

November 23rd, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

20061123.gif
©2006 Universal Press Syndicate

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Das sinkende Schiff gerettet

November 14th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Na, da sind wir aber stolz auf die Sparkassen – sie haben es tatsächlich geschafft, das sinkende Schiff “Geldkarte” vor dem sicheren Untergang zu retten.

Wirklich etabliert hat sich dieses elektronische Kleingeld-Bezahlsystem ja nicht. Man sieht es ab und zu in Zigarettenautomaten, etwas seltener in Linienbussen des Nahverkehrs, und vor langer Zeit war es sogar eine Zeit lang an den Kassen bei McDonald’s zu sehen.

So ziemlich jeder, den ich kenne, ist sich nicht sicher, ob das mit der Geldkarte und ihren sogenannten Schattenkonten wirklich so anonym ist, wie die Protagonisten des Systems immer beteuert haben. Ich persönlich finde sie nicht unbedingt unpraktisch, aber wirklich benutzt oder gar benötigt habe ich sie schon seit langer Zeit nicht mehr.

Tja, da fiel der Sparkasse wohl die Sache mit der Verschärfung des Jugendschutzes wie ein heiliger Gral in den Schoß. Denn ab 01.01.2007 ist per Gesetz jeder Zigarettenautomat so ausgestattet, dass er mittels GeldKarte eine Altersverifikation machen muss.

Meine Sparkasse schreibt deshalb auch voller Stolz auf ihrer Homebanking Seite:

Sicher, bequem, einfach und anonym – das ist die Zahlung per GeldKarte.

An mehr als 600.000 Automaten aller Art (zum Beispiel im Nahverkehr oder an Zigaretten-Automaten) können Sie aus dem gespeicherten Guthaben bequem und centgenau zahlen. Zusätzlich zum großen Automatennetz ist die Geldkarte auch im Internet und im Einzelhandel einsetzbar. Ohne Kleingeldsuche, Unterschrift oder PIN-Eingabe geht dies viel schneller als eine Bar- oder Kreditkarten-Zahlung und ist dabei noch unschlagbar sicher.

Kein Wunder, dass die GeldKarte immer beliebter wird.

Na, wer’s glaubt…

Und ich glaube mal nicht, dass diese Neuerung die 12jährigen unter uns damit massiv am Kauf Erhalt von Tabakwaren hindern wird…

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Bindestrich für 51000 Euro

November 6th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Erwähnt wird auch ein Händler, der einen zweiten Laden in der Nähe eines Mediamarktes eröffnet habe. Er bekam Ärger wegen eines falsch gesetzten Bindestriches im Anzeigentext zu einem Siemens-Telefon — Streitwert 51 000 Euro.

Gefunden auf  http://www.heise.de/newsticker/meldung/80548

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weil Geiz ja so geil ist

November 3rd, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

skelett-35.jpg

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