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Ein Tag im Hamburg Dungeon

Dezember 29th, 2006 | 9 Comments | Posted in Allgemein

Heute waren wir endlich auch mal im Hamburg Dungeon – und ich kann gleich vorweg sagen, dass ich die vielen positiven Kritiken, die ich im Netz gefunden habe, nicht teilen kann. Es gab ein paar Dinge, die mir gut gefallen haben, aber der Gesamteindruck war leider etwas enttäuschend.

Um das Ganze ein wenig strukturiert zu bewerten, gehe ich nun einfach mal die einzelnen Stationen des Dungeon durch…

Achtung. Die folgende Seite enthält eine detaillierte Beschreibung des Inhalts, sollte der Leser unbefangen in die Ausstellung gehen wollen, so rate ich davon ab, weiterzulesen. Ansonsten folgt nun meine Ausführung über mein Erlebnis im Hamburg Dungeon.

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Fröholiche Weihnacht

Dezember 22nd, 2006 | No Comments | Posted in Allgemein

Und wieder geht ein Jahr zur Neige,
der Rummel geht mir auf die Geige,
doch geht das Futter nie zur Neige,
schaut her, was ich euch heute zeige.

Der Weihnachtsmarkt, der ist so voll,
die Leute finden das so toll,
an jeder Ecke steht ein Proll,
der säuft und labert oll.

Die Kunden, ja, “mal eben schnell”,
mach’ dies und das, du kannst das, gell?
Und bitte heut’ noch,  generell
Frell!

So wünsch ich euch ein frohes Fest,
auf dass ihr mir nicht zu viel fresst,
und Arbeit mal ne Pause lässt,
denn sonst ist Weihnachten die Pest :-)

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Comic der Woche: FoxTrot

Dezember 20th, 2006 | No Comments | Posted in Sonstiges

20061220.gif
© Bill Amend http://www.gocomics.com/foxtrot/

999 Euro

Dezember 14th, 2006 | No Comments | Posted in Sonstiges

Gerade durch Zufall auf http://www.welt.de/ gefunden (Es geht um den geplanten Verkauf von 49,9% Anteilen an der Hamburger Hafen und Lagerhaus AG):

[...]
Uldall wiederum verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung des Hafens, der rund 160 000 Menschen in der Region Lohn und Brot biete. Die Unternehmen würden bereits in größerem Umfang als früher an den Investitionen beteiligt.

Aber für den Ausbau des Containerumschlags und der Hafenbahn müssten neue Flächen erschlossen werden. Hier sei eine hohe dreistellige Summe nötig, die den Hamburger Haushalt überfordere. Deshalb sei eine Teilveräußerung der HHLA unabdingbar.

Es würde mich nicht mal wundern, wenn dies sogar richtig wäre :-)

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Einkaufen 24×7

Dezember 14th, 2006 | No Comments | Posted in Allgemein

Also ist es nun doch durchgesetzt…

Hamburgische Bürgerschaft beschließt neues Gesetz zum Ladenschluss

Die Geschäfte in Hamburg dürfen vom 1. Januar 2007 an von montags bis sonnabends rund um die Uhr öffnen. Das beschloss die Bürgerschaft am Mittwoch gegen die Stimmen von SPD und GAL. Noch geklärt werden müssen die Regelungen für die Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen.

Hamburg folgt mit dem neuen Gesetz Bundesländern wie Schleswig-Holstein, die die Bestimmungen zum Ladenschluss bereits gelockert haben. Auch in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind Gesetzesänderungen geplant.

Einerseits natürlich eine gute Idee, vorausgesetzt, man hat Nachts um Drei das dringende Bedürfnis, ein Päckchen Tempo, Duschgel und zwei Pakete Wiener Würstchen zu kaufen. Man kann natürlich auch damit argumentieren, dass längere Öffnungszeiten mehr Personal erfordern und somit mehr Arbeitsplätze schafft. Und natürlich hat man als durchschnittlicher Arbeitnehmer nun nicht mehr das Problem, dass man sich nach Feierabend abhetzen muss, um noch den Einkauf zu erledigen.

Ob es sich in der Tat wirklich lohnen wird, wenn Geschäfte rund um die Uhr offen haben dürfen, und wie viele Geschäfte überhaupt mitmachen werden, wird sich wohl erst in den nächsten Monaten zeigen – bleibt abzuwarten, ob es der Wirtschaft wirklich gut tut oder ob es am Ende wieder eingestampft wird…

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5 vor 12

Dezember 13th, 2006 | No Comments | Posted in Sonstiges
5vor12.jpg
fotografiert am 12.12.06 vom Besenbinderhof aus… da nimmt man Termine bei der Agentur für Arbeit doch gerne wahr…
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Kommissartrojaner gegen Internetterroristen

Dezember 8th, 2006 | No Comments | Posted in Sonstiges

Wie dem Bericht auf
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6174414_REF1,00.html zu entnehmen war ging es in Schäubles Grundsatzrede zur Sicherheit ausführlich um das Internet als Trainingscamp für Terroristen.
“Das Internet wird nach Ansicht von Bundesinennminister Wolfgang Schäuble zunehmend zum Trainingscamp von Terroristen. (…) ”
Und nun wird mit Polizei im Internet gegengehalten:
“Schon ab Januar soll eine neue Einheit von Internetfahndern beim Gemeinsamen Terror-Abwehr-Zentrum von Polizei und Geheimdiensten (GTAZ) ihre Arbeit “im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus im Internet” aufnehmen. (…)”

Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure?
Allerding wäre mein Vorschlag auch nicht zu verachten: Polizei und Terroristen treffen sich online zum “trainingscamp” und tragen vollkommen unblutig ihren Streit aus. Und wer gewonnen hat, der kommt halt ins nächste Level. Da braucht man dann keinen Aufwand zu betreiben, seine Mitbüger zu verdächtigen und auszuhorchen, keine Flugzeuge klauen, keine Leute anwerben und nicht mal Sprengstoff kaufen. Wäre das nicht ein besserer Vorschlag als wieder ein neues Sonderkomando, in dem nur Einer lesen und der Andere schreiben kann, Herr Schäuble? Und was man alles mit den gesparten Steuergeldern machen könnte? Und einem Volk ohne Panik?
Und bei der Gelegenheit: Vielleicht diskutieren sie das ja mal mit dem Herrn Bush? Der bräuchte sich bei einem Online-Krieg dann nicht mal sagen lassen, wo das entsprechende Land liegt…was ihm doch sicher sehr entgegenkommt.

internettaliban02.jpg

Entweder wird das ein verdammt spannendes Onlinespiel über alle Ländergrenzen hinweg, oder es ist doch wohl eher eine neue Panikmache, um an die Daten der Bürger legal heranzukommen. Also die moderne Alternative zum Telefonabhören? Von der Polizei gehackt… das ist doch auch mal ein Titel.

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung auf:
“…zum Ansurfen einer unverdächtigen Website gelockt wird, von wo sich unbemerkt im Hintergrund das Spionageprogramm installiert.(…)”. Eine unverdächtige Website entlarvt wohl kaum einen Terroristen… außer natürlich die Seite ist garnicht so unverdächtig. Aber mit dem Erstellen einer solchen Website macht sich der Herr Schäuble doch schon strafbar…oder nicht? Viel interessanter allerdings ist die Tatsache, dass man mit solch einer Website erst den Bedarf wecken würde…also rekrutiert Herr Schäuble jetzt Terroristen? Vielleicht zu Umschulungszwecken?

Originalbericht: www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6174414_REF1,00.html

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Ländertreff Ost-West

Dezember 7th, 2006 | No Comments | Posted in Sonstiges
bunter03.jpg
…oder: zur Länderbegegnung kommt Heinz immer mit seinem eigenen Wagen…
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Einen hab ich noch…

Dezember 7th, 2006 | No Comments | Posted in Beruf, Sonstiges

Ich habe vor ein paar Tagen einen Vermittlungsvorschlag vom Arbeitsamt bekommen. Meinen Ersten in einer Branche, in der man heute zutage alle halbe Jahre den Job wechseln muss oder wieder beim Arbeitsamt „Kunde“ ist. Und siehe da, es war ein 1-Euro-Job. Stellenbeschreibung: Mitarbeit in der Allgemeinen Verwaltung, Sichtung der Unterlagen, Archivierung, Führung von Listen. Ich erinnerte mich noch einmal daran, dass ich ein Abi habe und Graphik studierte und Legastheniker bin (Lese-Rechtschreibschwäche). Also ist doch ein Job in der Verwaltung genau das Richtige für mich, oder?! Außerdem handelte es sich um eine „unter 25 Maßnahme“. Dafür möchte ich mich noch einmal beim Arbeitsamt bedanken. Soviel Schmeichelei galt meinem Aussehen schon lange nicht mehr.
Bei dem Job angekommen fasste sich die zuständige Dame an den Kopf. Und mit dem Kommentar:“ Was sollen sie hier mit Ihren Qualifikationen. Die machen doch schon wieder totalen Murks. Und außerdem sind Sie der zweite Graphiker in 45 Minuten. Wir haben hier definitiv nichts für Sie. Aber wenn sich was ergibt, melden wir uns.“ entließ sie mich wieder.
Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf:“ Wir haben einen 1-Euro-Job für Sie bei uns im Haus. Es geht dabei um Öffentlichkeitsarbeit in Fuhlsbüttel….“

Ich möchte das an der Stelle noch mal zusammenfassen:
- ich bin vom Arbeitsamt gezwungen diesen Job anzunehmen, sonst streichen die mir jede Hilfe. Es ist also Pflichtarbeit…etwa gleich zusetzten mit Sozialstunden. Bin ich eigentlich schon verurteilt? Und was war eigentlich meine Straftat?

- da braucht jemand einen Graphiker, kann sich aber keinen leisten. Also nimmt er sich einen 1-Euro-Jober. Was dann mit einschließt, da ich ja den Job nehmen muss, dass ich mir jetzt den eigenen Arbeitsplatz wegnehme. Und zwar für 1 Euro, den ich auch gleich wieder verfahre um zum Arbeitsplatz zu kommen.

- Mir selbst nehme ich dabei nicht nur jede wirtschaftliche Grundlage für zukünftige Arbeit, sondern auch noch die Zeit, mich neu zu bewerben. Und das für 30 Stunden die Woche, also 120 Euro im Monat. Jeder Student verdient mehr als Aushilfe. Ach ja…die gehörten ja zu der Gruppe, die mir meinen Arbeitsplatz schon weggenommen hatten, weil sie so günstig waren. Tja, diesmal bin ich günstiger. Und natürlich auf 10 Monate befristet. Und dann? Na dann gelte ich nach dem Job als unvermittelbar, weil der mir ja keine Arbeit gebracht hat.

- Das ganze heißt übrigens in Amtssprache „AKTIV-JOB“. Gibt’s eigentlich auch inaktive Jobs? Her damit!

- Aber es kommt noch besser. Ich rief zurück, um mich genauer zu informieren, was das denn für ein Job sei. Es ginge um Stadtteilmarketing, Texten und Internetgestaltung. Hallo… ich verstehe rein gar nichts vom Programmieren und habe eine Lese-Rechtschreibschwäche. Und das ganze soll auch sehr kurzfristig starten, also praktisch sofort von Dienstag bis Freitag. Ich bin ja so dankbar. Der beste Spruch war aber definitiv: „ wir schätzen uns glücklich Ihnen mitteilen zu können, dass bei uns ein PC frei geworden ist…“
Ja ist denn das zu fassen. Ein ganzer PC. Dafür ja Gott sei Dank kein ganzes Gehalt oder ein ganzer Job…

Wenn denn der Job anteilig finanziert wird und angeblich keinen Arbeitsplatz gefährdet, also extra eingerichtet wird, wie es immer heißt, dann könnte ich das doch auf einen ganzen Arbeitnehmer umrechnen. 120 Euro statt 1500 Euro und 30 Stunden statt 42 Stunden… nach der Rechnung würde es genau aufgehen und genügen, wenn ich mein zweites paar Schuhe hinschicke…und mehr bezahlen die eh nicht.

Ich möchte mich aber noch einmal beim Arbeitsamt ganz herzlich bedanken. Dafür dass ihr allererster Vermittlungserfolg oder auch die erste Vermittlungstätigkeit seit 6 Jahren, in denen ich von Zeit zu Zeit wechselnd bei Ihnen Kunde war, sofort zu meinem wirtschaftlichen Ruin führen.

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weil Geiz ja so geil ist 2.

Dezember 7th, 2006 | No Comments | Posted in Sonstiges
Aus einem Gespräch mit einem bekannten Redakteur
ergab sich ein trauriges Bild der Zukunftsredaktion…
zukunftsredaktion3.jpg
… wobei mir bei diesem Bild noch andere Titel einfallen.
Zum Beispiel: “…unsere Praktikanten sind mobil und kostengünstig…”
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