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Mike Litoris

April 29th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Freizeit

Gerade über das FAILblog drüber gestolpert und mich dabei fast schepp gelacht. Der Typ kann einem eigentlich ernsthaft leid tun, mit diesem Namen :)

fail-owned-mike-litoris-name-fail

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Geben Sie j oder n ein

April 28th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Beruf

Gezwungenermaßen muss ich mich manchmal auf Arbeit auch mit einer Distribution beschäftigen, die (historisch gewachsen) eigentlich nicht so ganz zu meinen Favoriten zählt, um es mal freundlich auszudrücken. Ganz besonders dann nicht, wenn das System vollkommen (naja, fast) eingedeutscht ist. Dann kommen halt auch mal so Sachen vor, wie gerade eben, beim Versuch, eine Kundenmaschine mit neuen Patches zu versehen:

hostname:~ # zypper update
Die Systemquellen werden wiederhergestellt...
Metadaten werden analysiert für SUSE Linux Enterprise Server 10 SP2...
RPM-Datenbank wird analysiert...
Zusammenfassung:
[...]
fortfahren? [y/n]: yes
'yes' ist eine ungültige Antwort. Geben Sie 'j' oder 'n' ein: j
'j' ist eine ungültige Antwort. Geben Sie 'j' oder 'n' ein: j
'j' ist eine ungültige Antwort. Geben Sie 'j' oder 'n' ein: y
Downloading: [S1:0][package]php5-timezonedb-2009.5-0.3.i586, 78,6 K(273,1 K unpacked)
Downloading patch.rpm: ./rpm/i586/php5-timezonedb-2009.5-0.3.i586.patch.rpm, 78,5 K
Installing: [S1:0][package]php5-timezonedb-2009.5-0.3.i586
[...]

Ohne Worte :-)

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Frau von der Leyen hat nen Dachschaden

April 27th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Beruf

Also das regt mich ja jetzt echt auf… gerade über Fefe gefunden:

“Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft“, erklärte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen dem Berliner Radiosender Radio Eins leicht missverständlich. [Hier gehts zum vollständigen Interview]

Das heißt also auf deutsch, dass wir, die wir – im Gegensatz zu Zensursula – nun mal Ahnung vom Internet haben (meist, weil es unser Beruf und/oder Hobby ist), jetzt also pauschal alle Kinderporno-Konsumenten sind? Liebe Frau von der Leyen, Sie haben einen gehörigen Dachschaden und gehören in eine geschlossene Anstalt!

Was kommt als nächstes? Kriminalisierung aller Automechaniker als rasende Massenmörder, weil sie nun mal die Technik eines Autos verstehen und damit automatisch schwer Straßenverkehrskriminelle sind? Oder sind als nächstes alle Versicherungsmakler automatisch Versicherungsbetrüger? Oder sind in Zukunft alle Politiker automatisch Wahlbetrüger, nur weil sie sich ja mit der Materie auskennen? Obwoh, DAS wäre dann in der Tat noch witzig, weil nicht ganz abwegig…

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Warum Fußball doof ist und Handball toll

April 23rd, 2009 | 1 Comment | Posted in Freizeit

Mal ganz abseits der ganzen Diskussionen um den THW herum (die ich in meinem Blog bisher bewusst nicht kommentiert habe) ist mir in einem Interview der Hamburger Morgenpost mit dem HSV-Chef Andreas Rudolph ein interessantes Zitat aufgefallen:

MOPO: Sind Sie mit der Arbeit von Trainer Martin Schwalb zufrieden?
Rudolph: Mit der Arbeit ja, mit den Ergebnissen nicht. Aber das ist nicht alleine Sache des Trainers, dazu gehört auch immer die Mannschaft. Es gibt Faktoren, die kann auch ein Trainer nicht beeinflussen.

Warum mir das auffällt? Naja, im Fußball ist es seit jeher normale Vorgehensweise, den Trainer zu feuern, wenn eine Mannschaft keine Erfolge liefert. Schuld hat immer der Trainer. Andreas bringt es in diesem Statement auf den Punkt, und das ist mit einer der Gründe, warum der heutige Fußball kein Sport mehr ist sondern ein Finanzpoker.

Quelle: Pressespiegel

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Erster Schritt der Internet-Zensur erfolgt

April 17th, 2009 | 1 Comment | Posted in Beruf

Tja, heute war es dann soweit… wie man u.a. auf Heise nachlesen kann, haben die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland den neuen Sperrvertrag der Zensursula unterschrieben. Diese verpflichten sich somit, in ihrem DNS Adressen zu filtern, die vom BKA in einer geheimen Sperrliste gepflegt werden.

Das Tolle daran ist, dass niemand diese Sperrlisten kontrollieren kann und auch nicht kontrollieren darf, denn der Inhalt ist geheim. Als erster Schritt wird natürlich, ganz im Sinne der Propaganda, ein Stapel an vermeintlichen kinderpornographischen Adressen hinzugefügt. Soweit so gut erst mal. Was der Otto-Normal-Bürger aber nicht versteht, und weswegen er sich nicht gegen diese zensurstaatliche Vorgehensweise wehrt, ist die Tatsache, dass es nur ein kleiner Schritt ist, um von der Sperre von Kinderpornoseiten zur Sperre von der Regierung unangenehmen Inhalten zu kommen. Der zweite Schritt der Sperre könnte also auch Seiten wie www.bildblog.de (Kritisiert das Propagandablatt BILD), oder www.titanic-magazin.de (Satire-Blatt, das auch vor Politikern nicht zurückschreckt), oder www.ccc.de (Chaos Computer Club) betreffen. Auch eine Sperre von www.spd.de könnte im Wahlkampf der CDU eine Rolle spielen. Klar, das sind alles Spekulationen, aber mit einer nicht kontrollierbaren, geheimen Liste von gesperrten Seiten ist all das denkbar und technisch machbar. Und ganz ehrlich: Unserer aktuellen Regierung traue ich das sogar zu.

Und abgesehen davon: Diese tolle Sperrliste kann von denen, die wirklich ernsthaft an illegale Inhalte gelangen wollen, sowas von einfach umgangen werden, dass dieses Zensursystem schon jetzt eigentlich zum Scheitern verurteilt ist.

In diesem Sinne, willkommen in der ehemals demokratischen Bundesrepublik Deutschland. Hier werden noch unter dem Deckmantel des Schutzes von Kindern Zensursysteme eingeführt und Rechte der Bürger mit Füßen getreten. Eine Reichsbank haben wir ja schon (siehe Banken-Enteignungs-Gesetz), die Reichsbahn nur noch eine Frage der Zeit, das Ersetzen des Euro gegen die Reichsmark auch nicht so schwierig und einen Reichskanzler kriegen die sicher auch wieder hingebogen.

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Wenn Donkey Kong die Sphinx was fragt

April 8th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Beruf

Es gibt ja gemeinhin unter Sysadmins nichts schlimmeres, als öde, trockene und langweilige Dokumentation von Software zu lesen. Umso mehr heitert es einen auf, wenn man dann mal doch etwas amüsantes zu Gesicht bekommt, wie etwa in diesem Abschnitt der Dokumentation zur Open Source Suchmaschinensoftware Sphinx gefunden:

3.5. Restrictions on the source data

There are a few different restrictions imposed on the source data which is going to be indexed by Sphinx, of which the single most important one is:

ALL DOCUMENT IDS MUST BE UNIQUE UNSIGNED NON-ZERO INTEGER NUMBERS (32-BIT OR 64-BIT, DEPENDING ON BUILD TIME SETTINGS).

If this requirement is not met, different bad things can happen. For instance, Sphinx can crash with an internal assertion while indexing; or produce strange results when searching due to conflicting IDs. Also, a 1000-pound gorilla might eventually come out of your display and start throwing barrels at you. You’ve been warned.

Und wer noch nie was von Donkey Kong gehört hat, sollte jetzt zumindest so tun, als wenn er es lustig finden würde :)

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