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Vatikan beschließt FSK-Kennzeichnung für Kirchen

März 19th, 2010 | No Comments | Posted in Freizeit

Danke, Titanic, das hat bei mir den Lacher der Woche gewonnen :-)

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Linksammlung vom 8. März bis 17. März

März 17th, 2010 | Kommentare deaktiviert | Posted in Links

Die folgenden Links wurden zwischen dem 8. März und dem 17. März erfasst:

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WTF Montag: Dienstleistungsverweigerer Cableway AG

März 15th, 2010 | 1 Comment | Posted in Freizeit

Ich habe ja schon viel erlebt, aber was ich da gerade bei der Cableway AG mitgemacht habe, schlägt echt dem Fass den Boden aus. Laut deren Webseite http://www.cable-way.de/ handelt es sich um ein Unternehmen, das “Netzkompetenz aus einer Hand” bietet, in “jedem Bereich Spezialisten” einsetzt und dies “Rund um die Uhr” tut.

Naja, Marketing halt. Aber dass es SO schlimm ist, habe selbst ich nicht erwartet. Dieser Laden ist echt ein megafail.

Freitag habe ich bei Kabel Deutschland per Online-Formular mitgeteilt, da es Probleme bei meinem Kabelfernsehen gibt. Diese haben mich innerhalb von ein paar wenigen Stunden zurückgerufen und einen Termin zur Entstörung vereinbart. Mir wurde mitgeteilt, dass sich der externe Dienstleister Cableway darum kümmern wird. Termin war Samstag vormittag, und ich war freudig überrascht, dass ich an einem Samstag einen Techniker bekomme, was bei vielen Firmen ja nicht unbedingt üblich ist.

Erster Rückschlag war, dass am Freitag abend dann Cableway anrief und diesen Termin wegen größeren Problemen im Raum Hamburg auf Montag verlegt hat. Es wurde mir ein Techniker für 17:30 Uhr versprochen, da ich vorher ja selbst am Arbeiten bin.

Ich sitze nun (es ist jetzt 18:56 Uhr) immer noch wartend zuhause, seit 17:15 Uhr um genau zu sein. Einen Techniker habe ich bisher noch nicht gesehen.

Das an sich ist ja nicht weiter verwunderlich, kommt es doch öfter mal vor, dass Termine nicht eingehalten werden.

Aber das Beste kommt ja noch.

Gegen 18:00 rief ich bei Kabel Deutschland an und fragte nach. Diese entschuldigten sich und baten mich, direkt beim Dienstleister Cableway anzurufen. Gesagt, getan. Also rufe ich dort an.

Zuerst meldet sich ein Band, ich solle zwischen Produktanfrage und Störung wählen per Telefontastatur. Gut, machen wir. Dann wird per Telefontastatur die Postleitzahl angefragt, um mich direkt zur zuständigen Abteilung zu leiten. Gut, auch das machen wir.

Dann kommt eine Wartemusik und im 3-Minuten-Takt die Ansage “Leider sind zur Zeit immer noch alle Leitungen belegt, wenn Sie uns eine Nachricht hinterlassen möchten, drücken Sie bitte die 1, ansonsten haben Sie bitte noch ein wenig Geduld”. Gut, meinetwegen, bleiben wir halt erst mal in der Warteschleife, denke ich mir, habe eh nichts anderes vor, als auf den Techniker zu warten.

Tja, denkste.

Insgesamt habe ich über eine halbe Stunde in der Warteschleife gehangen (Telefonflatrate sei dank), ohne dass irgendwas passiert wäre. Ich hatte dann echt keine Lust mehr, mir die nervige Musik weiter anzuhören.

Aber das Beste kommt ja noch.

Als ich dann endgültig beschlossen habe, mich per Nachricht auf deren Anrufbeantworter über das dienstleistungstechnische Fehlverhalten auszulassen, kommt der Hammer: Ich drücke die 1 wie das Band mir empfohlen hat, und werde … an ein Fax durchgestellt! WTF?! Was bitte soll diese gequirlte Scheiße?

Dass ich danach nochmal angerufen habe, die 1 gedrückt habe um überhaupt mit irgendjemand reden zu können, dass da genau die gleiche Wartemusik auf mich wartete und ich immer noch keinen Techniker hier habe, muss ich wohl eher nicht mehr extra erwähnen, mache es aber trotzdem.

Cableway AG – der FAIL der Woche für mich.

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Spaß mit der Bahn

März 5th, 2010 | 1 Comment | Posted in Beruf, Privat

Es kommt ja extrem selten vor, dass ich mal die Dienste der Deutschen Bahn in Anspruch nehme. Meist passiert das nur, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, da das Unternehmen in den letzten Jahren dermaßen massiv nachgelassen hat, dass man sich  mittlerweile eher auf einen Pferdewagen verlassen kann, als auf die DB.

Tja, momentan ist gerade wieder so ein Fall.

Mal von allem anderen abgesehen, ist mir schon mal völlig unverständlich, wie ein ICE, der stumpf von Hamburg nach Berlin fährt, eine Haltestelle nach Start (Zug geht in HH Dammtor los, ich steige HH Hbf. ein) bereits 4 Minuten Verspätung haben kann.

Besonders nett ist das dann, wenn man bei einem ICE, der aus geschätzten 10 Wagen besteht (natürlich durch Triebwagen in der Mitte geteilt, weswegen man nicht komplett durchgehen kann), eine Sitzplatzreservierung im Wagen ganz vorne hat, und sie dann 2 Minuten vor Einfahrt per Lautsprecherdurchsage verkünden, dass die Reihenfolge der Wagen nicht die ist, die auf dem Wagenstandsanzeiger steht, sondern genau umgekehrt. Also ein mal über den kompletten Bahnsteig rennen um in den richtigen Wagen zu kommen. Da wundert mich nicht, dass der ICE nach nur einem Halt schon Verspätung hat.

Der nächste Spaß kommt dann beim Suchen des Sitzplatzes. Ich weiß ja nicht, was die Bahn unter einem Fensterplatz versteht, aber offensichtlich etwas anderes als ich. Wenn 50% des Sitzbereiches aus Säule bestehen, nenne ich das Verarschung. Da hat sich wahrscheinlich wieder so ein Bahningenieur, der beim theoretischen Studium die Praxis geschwänzt hat, mal wieder so gar nichts bei gedacht.

Tja, und nun, wo ich gerade hier sitze und seit 15 Minuten aufgrund einer Weichenstörung gerade mal 10 Kilometer hinter Hamburg bereits dumm in der Gegend rum warte und daher tierisch Zeit habe, mich mittels dieses Artikels darüber aufzuregen, stelle ich wieder einmal fest, dass für den Preis, den die für das bischen Strecke nehmen, die Dienstleistung Bahn einfach unter aller Sau geworden ist.

Update 09:46: Um die Uhrzeit, zu der de r Zug eigentlich hätte in Berlin ankommen sollen, bequemte sich der Herr Schaffner doch tatsächlich, mal eine Durchsage zu  machen. 25 Minuten Verspätung mittlerweile bei einer Strecke, die nur 1:45h dauern sollte – normalerweise. Damit machen die Werbung! Geht’s noch? Kriege ich für die rund 25% zusätzliche Fahrtzeit auch 25% meines Fahrpreises zurück? Natürlich nicht. Ist doch klar, schließlich ist das ein privatisiertes Monopol-Unternehmen, das sich solche Dinge erlauben darf…

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Linksammlung vom 17. Februar bis 3. März

März 3rd, 2010 | Kommentare deaktiviert | Posted in Links

Die folgenden Links wurden zwischen dem 17. Februar und dem 3. März erfasst:

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Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

März 2nd, 2010 | No Comments | Posted in Beruf

Heute ist ein großer Tag für die Freiheit und gegen die pauschale Speicherung von Daten auf Vorrat. Nun ist es offiziell:

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen des TKG und der StPO über die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin verfassungswidrig. Es fehlt aber an einer dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die angegriffenen Vorschriften gewährleisten weder eine hinreichende Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke der Daten. Auch genügen sie nicht in jeder Hinsicht den verfassungsrechtlichen Transparenz und Rechtsschutzanforderungen. Die Regelung ist damit insgesamt verfassungswidrig und nichtig.

Hier gibt es das vollständige Urteil

Update:

Interessant in diesem Zusammenhang dieses Zitat:

“Die Aufgabe der Polizei, Menschen vor Straftaten zu schützen, wird aber auch mit einem neuen, verfassungsgemäßen Gesetz stark erschwert”, sagt der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg.

Das heißt auf Deutsch übersetzt “Man darf verfassungswidrig handeln, wenn es sich um Polizei handelt.” Oder sehe ich da was falsch? :)

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