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Wachsende Bedenken gegen Google StreetView

Februar 12th, 2010 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Ja, ich gebe zu, ich finde manche Erfindungen von Google gar nicht so schlecht. Besonders weil diese Dinge schlicht und einfach funktionieren (im Gegensatz zu vielen Mittbewerbern) und zudem trotzdem kostenfrei sind. Bidirektionale Synchronisation zwischen meinem Handy-Kalender und meinem Google Kalender sind da noch eins der unspektakulärsten Beispiele, die einfach auf Anhieb und sauber funktionieren.

Das Spielzeug, das vermutlich die meiste Presse und die meisten Kontroversen ausgelöst hat, ist StreetView. Google fährt mit Autos oder Fahrrädern ganze Straßenzüge ab, um damit eine Live Ansicht zu produzieren. Es gibt Fälle, da macht das richtig Sinn und auch Spaß, z.B. um zu gucken, wie es in einer zu besuchenden Gegend denn so ungefähr aussieht. Es gibt auch lustige Sachen zu endecken, wie z.B. dieses scheinbar auf dem Kopf stehende Haus, welches ich dank des Dienstes StreetViewFun entdeckt habe.

Solche Sachen sind lustig, amüsant und manchmal auch interessant. Aber langsam fange ich auch an, zu verstehen, was das Problem mit den vielen negativen Meinungen ist. Sie haben Recht…

Das aktuellste Beispiel – und davon sind dank StreetViewFun mehr als genug zu finden, ist eine arme junge Dame, die hier zur Schau gestellt wird. Gut, das Gesicht ist natürlich verpixelt, aber wenn man dort weiterclickt, sieht man erst die Tragweite dieses Systems. Hier hat Google nämlich den Innenbereich eines kompletten Wasser-Freizeit-Parks abgebildet. Tonnenweise Menschen in mehr oder weniger Bekleidung, die ohne ihre Zustimmung erst mal abgelichtet werden und nur die Möglichkeit der nachträglichen Entfernung haben und selbst da nicht sicher sein können, dass die Aufnahmen wirklich weg sind. Völlig unverhohlen fährt die StreetView Kamera hier durch die Gänge, vorbei an Wasserrutschen, Schwimmbecken, Badeliegen, Imbissbuden und Umkleidekabinen. Klar, einerseits argumentiert man mit “so kann man sich ein Bild machen von diesem Freizeitpark, bevor man Geld für den Besuch ausgibt”, aber ich verstehe so langsam, wo die Bauchschmerzen der Kritiker herkommen… das geht in der Tat zu weit. Aufnahmen von Straßenzügen in der Stadt oder auf dem Land kann ich ja noch verstehen, aber Badeplätze? Ein Fest für Voyeure – die müssen sich jetzt nicht mehr wild onanierend hinter Büschen verstecken, sondern können in aller Ruhe einfach  mittels StreetView durch die Straßen ziehen

Von den ganzen Aufnahmen der Prostituierten an Italiens Landstraßen oder Amsterdams Vergnügungsviertel ganz zu schweigen. Und wer die Personen kennt, erkennt die meist auch trotz der Gesichtsverschleierung.

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Petition gegen Nacktscanner

Januar 11th, 2010 | 2 Comments | Posted in Sonstiges

Nacktscanner – oder Körperscanner, wie uns unsere heißgeliebte Regierung weismachen will – sind böse. Da gibt es keinaber, sie sind es. Auch wenn gesagt wird, dass das Ganze natürlich nur unter gewaltigen Sicherheitsvorkehrungen machen werden, so wird es früher oder später garantiert soweit kommen, dass Bildmaterial von diesen Nacktscannern sonstwo landen werden – bei Youtube beispielsweise. Wer denkt, dass das nicht passiert, der hat wohl auch damals gedacht, dass Videoaufnahmen von Überwachungskameras nicht bei Youtube auftauchen werden… warum das passieren wird? Weil es geht. Und weil gesunder und moralisch unverfälschter Menschenverstand gerade bei Menschen in solchen Positionen leider sehr dünn gesät ist.

Daher gibt es glücklicherweise nun auch eine Petition gegen diese Ich-spanne-den-Fluggästen-durch-die-Klamotten-Geräte, und zwar hier. Wir haben zwar schon mehrere Male eindrucksvoll gesehen, wie gekonnt unsere Regierung Petitionen ignoriert, aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben, oder?

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Die Deutsche Hymne – einmal anders

September 20th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Was Deutschland heutzutage ausmacht, in einer etwas anderen Form ausgedrückt:

Vor 20 Jahren läutete der Mauerfall die Einigkeit Deutschlands ein, das war ja schon mal nicht schlecht, wenn man mal von der Ostflucht und dem massiven Arbeitsmangel in den neuen Bundesländern absieht. Zusätzlich hat sich leider in den letzten Jahren mehr und mehr das Recht des Einzelnen so verlagert, dass derjenige gewinnt, der mehr Geld und damit die besseren Anwälte hat. So kommt es, dass sogar hochrangige Vorstände gewisser Unternehmen mit ihren an der Steuer vorbeigeschmuggelten Millionen in Freiheit leben dürfen. Da ist es auch offensichtlich, dass das nur ein Gimmick für die Presse war, dass dieser Herr sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben hat. Ich jedenfalls finde das unwichtig, wenn man bedenkt, wie viele deutsche Gesetze eigentlich dazu da sind, dass solche Geschehnisse in meinem Vaterland erst gar nicht vorkommen. Danach war doch irgendwie klar, dass die Bürger nach weniger Bürgerkontrolle und dafür nach mehr Staatskontrolle schreien. Aber lasst die da oben ruhig mal noch ein wenig rumplänkeln. Wenn die uns nämlich noch mehr überwachen, werden die so viele Leute in den Abhörzentralen einstellen müssen, um die ganzen Daten auszuwerten, dass wir alle einen Arbeitsplatz haben, auch wenn wir nach dieser Art Arbeit sicherlich nicht streben dürften. Denn es ist ganz und gar nicht brüderlich, wie es in unserer Nationalhymne heißt, wenn man ständig mit der Kamera im Nacken leben muss, wenn bei einem Übergriff jugendlicher Randalierer sich keiner ein Herz fasst und eingreift, oder wenn es doch einer tut und er dafür mit dem Tod belohnt wird. Denn - Hand aufs Herz – Kameras an jeder Ecke helfen da auch nicht. Das ist schön, wenn man dann tolle Aufnahmen der Täter hat und diese bestrafen kann, tot ist der Mann trotzdem. In aller Einigkeit der regierenden Parteien bei diesem Thema und im Bezug auf das Recht des Bürgers auf Unversehrtheit hilft es gar nichts, und wenn die Überwachung die Freiheit jedes Einzelnen noch weiter einschränkt, dann sind wir nicht mehr weit von den “alten Zeiten des dritten Reiches” entfernt, die wir seit über 70 Jahren aus den Köpfen der Welt nicht mehr herausbekommen. Jeder ist seines Glückes Schmied, sagt ein Sprichwort, aber was hier passiert in den letzten Jahren, ist das Unterpfand der Regierungsgewalt. Bei so viel Einschneidungen in die Rechte der Bürger war klar, dass der Widerstand Blühe. Denn im Großen und Ganzen ist es mit dem Glanze in diesem Land nicht mehr weit her, in Zeiten von verdachtsunabhängigen DNA-Proben, Fingerabdrücken, Kameraüberwachung, Gesprächsprotokollierung und was uns dieses Land noch so alles an einschneidenden Maßnahmen des nicht mehr vorhandenen Glückes beschert hat, da blühe wirklich mal ein Widerstand auf, mit dem der Politiker, der deutsches Geld in russische Autoindustrie steckt, mal so richtig von seinem Vaterland in den Hintern getreten wird.

Qype: mercearia in Hamburg

September 10th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

HamburgEssen & TrinkenRestaurantsSpanischEssen & TrinkenRestaurantsPortugiesisch

Da bin ich ja echt mal froh gewesen, dass ich von hier aus gemütlich nach Hause laufen konnte. Ich war sowas von satt und zufrieden, dass ich richtig gut einschlafen konnte. Somit war die Qype City Night hier im Mercearia richtig gelungen. Aber warum?

Nun, das liegt an vielen Faktoren. Zuerst einmal bin ich sowieso schon ein Freund von den etwas kleineren und gemütlicheren Plätzen, und das mercearia (zu deutsch Lebensmittelgeschäft) hat genau das. Es gibt ein paar wenige Tische, ein paar davon als Stehtische mit Hockern, eine kleine Vitrine und ein paar Regale mit käuflich zu erwerbenden Produkten wie man das aus einem kleinen Tante Emma Laden her kennt. Nur halt auf portugiesisch. Das Ganze gepaart mit einem überaus freundlichen und offenherzigen Betreiber macht schon mal gleich die halbe Miete.
Es war schon ein wenig eigentümlich, als der Chef mich – nach der Frage, was er denn an Biersorten da habe – an der Hand nahm und mit mir im Schlepptau zum Kühlschrank ging, um mir die stattliche Anzahl verschiedener deutscher, portugiesischer und spanischer Biere zu zeigen. Ich entschied mich dann für ein Sagres und habe es nicht bereut, da dies sogar nach was schmeckt, und das ist für jemanden wie mich, der eigentlich kein Bier mag, schon beachtlich.
Rundum betreut wurden wir den ganzen Abend, und das beinhaltete auch, dass Bestellungen durchaus auch mal abgelehnt wurden. Da war zum Beispiel die Frage nach einer Tapas Platte als Vorspeise und Penne als Hauptgang, was aber kategorisch abgelehnt wurde, weil zu viel. Hier möchte man also den Gast zufriedenstellen und nicht um jeden Preis Essen verkaufen, um es am Schluss wegwerfen zu müssen. Ein Geschäftsgebaren, das mittlerweile nicht mehr sehr häufig anzutreffen ist.
Ich entschied mich dann also für die Penne mit Putenstreifen in einer Käsesahnesauce und mit Käse Überbacken.
Vor dem Essen kam dann das obligatorische Brot mit Aioli, was allerdings im Gegensatz zu anderen Plätzen erstaunlich reichlich war und immer wieder nachgefüllt wurde. Ich kenne auch Plätze, wo für eine 10-Mann-Tafel ein Brotkorb mit 10 Streifen Stangenweißbrot und zwei Schälchen hingestellt wird. Hier wurde daran eindeutig nicht gegeizt, und der einwandfreie Geschmack dieser extrem knoblauchigen Creme machte es auch echt schwer, damit aufzuhören.
Die Penne fand ich dann ebenfalls äußerst lecker und die Sauce dazu war super käsig und sehr dick, was sich super dazu eignete, nochmal mit etwas Brot hinein zu tunken. Danach war ich aber auch pappsatt, und musste meinen ursprünglichen Plan, die Datteln im Speckmantel zu probieren, dann leider mangels Platz sein lassen.
Dafür beendete ich das Essen mit einem herrlichen – weil angewärmten – “Macieira” . Das ist ein seit 1865 in unveränderter Form hergestellter portugiesischer Weinbrand, den man allerdings nicht mit dem (ebenfalls aus Portugal stammenden) “Madeira” verwechseln sollte.
Besonders angenehm fand ich die Tatsache, dass ich sofort bei der Bestellung das Angebot bekam, den Weinbrand angewärmt serviert zu bekommen. Dann schmeckt er nämlich gleich nochmal so gut.
Zum Abschluss gab es dann noch ein paar tartes de natas aufs Haus, die mich ein wenig an mit Sahne-Zimt-Pudding gefüllte Blätterteig-Muffins erinnerten, aber unheimlich lecker waren. Eine sehr nette Geste für unsere Runde.
Am Ende schaute ich mir nochmal den Teil des Ladens an, der dem eigentlichen Namen mercearia gerecht wird, und stellte fest, dass hier einige leckere Dinge zu kaufen sind, mit denen ich mich sicherlich demnächst irgendwann eindecken sollte. Angefangen von Wasser, Wein und Spirituosen aus Spanien und Portugal, gibt es hier auch Reis, Kaffee, Würzsaucen und andere nette Kleinigkeiten für die Bereicherung der eigenen Küche.

Fazit: Super-günstiger und super-leckerer Top-Tipp in der sonst eigentlich etwas hochpreisigen Schicki-Micki-Meile Mühlenkamp.

Mein Beitrag zu mercearia – Ich bin frank42 – auf Qype

Arsch lecken!

September 8th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

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Schäuble Plakat Remix – Mein Favorit

September 2nd, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Die Gewinner des Schäuble Plakat Remixes bei netzpolitik.org sind bekannt gegeben worden, und das da ist mein persönlicher Favorit:

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Und hier gibt es alle Gewinner zu sehen.

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Freiheit statt Angst – Aufruf zur Demo

August 31st, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges
Freiheit statt Angst - Aufruf zur Demo

Freiheit statt Angst - Aufruf zur Demo

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Was sollte uns eigentlich…

Juli 10th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

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Dein Freund und Helfer

Juli 7th, 2009 | 5 Comments | Posted in Sonstiges

Als ich dieses Video zu Gesicht bekam, ist mir ernsthaft schlecht geworden. Ein etwas zu neugieriger, aber ansonsten eindeutig harmloser Kameramann wird da von einem Pulk vermummter Polizisten herumgeschubst und angepöbelt, wie man das sonst eigentlich nur von der sogenannten “sozialen Unterschicht” gewohnt ist.

Das ist echt unfassbar, was für Vollpfosten bei der Polizei arbeiten dürfen.

Solche Leute, die vor Agressionspotential und Gesetzesuntreue nur so strotzen, dürfen da in Uniform und mit Waffen beladen herumstolzieren und den großen Mann markieren, Leute herumschubsen und sich aufs heftigste profilieren.

Ein in letzter Zeit beliebt gewordenes Schlagwort ist ja “Datenschutz ist Täterschutz” – das bringt in solchen Fällen aber nicht viel, wenn zwar das Gesetz vorsieht, dass der Beamte seinen Namen auf Anforderung nennen muss, es aber schlicht ignoriert mit den Worten “Das ist mir jetzt egal”. Er zieht sich – von seinem Arbeitgeber alias dem Gesetz geschützt – brav aus der Affäre, aus der Verantwortung, sogar aus einer möglichen Strafverfolgung. Denn wenn er was illegales tut, zum Beispiel einen harmlosen Kameramann bedrängen oder Eigentum (z.B. eine Kamera) beschädigen, kommt er fein raus, weil er ist ja schließlich Polizist und steht somit über dem Gesetz.

Die Polizei, Dein Freund und Helfer. Ja, sicher… Freund im Sinne von “Pass bloß auf, mein Freund!” und Helfer im Sinne von “Zieh Leine, oder ich helf’ Dir!”.

Bei solchen Menschen fällt mir eigentlich nur ein Geh Kacken! ein. So weit sind wir also schon, dass man vor der sogenannten Obrigkeit regelrecht Angst haben muss, da diese offensichtlich völlig weltfremd und menschenverachtend gegen ihre eigenen Vorschriften verstößt und solche Typen auch noch ungestraft mit sowas davonkommen.

Eins von vielen markanten Beispielen, dass wir uns mit großen Schritten einem Polizeistaat ähnlich dem von China nähern. Und die Attribute “Gewaltbereitschaft”, “Agressivität” und “Profilneurose” gehören offensichtlich zu den Einstellungskriterien bei der Polizei.

Update 14.07.: Nein, ich rege mich doch gar nicht auf, Polizeiarbeit ist doch völlig in Ordnung. Was ist auch an 8 Beamten, 16 Schüssen und 12 Treffern gegen einen einzelnen Menschen schon ungewöhnlich? Naja, außer vielleicht “Die Aussagen der Polizisten weichen in wichtigen Fragen entscheidend voneinander ab. Es bestehen heftige Zweifel an der behaupteten Notwehrsituation”, wie der vom Vater des Verstorbenen engagierte Anwalt sagt. Aber wen interessiert das schon, es war schließlich ein Polizeieinsatz, also schon pauschal gerechtfertigt.

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WTF: Nigeria + Gazprom = Nigaz

Juni 26th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Ursprünglich gerade über FAILblog gefunden, aber das Teil ist echt, gemäß den diversen Quellen, und dem Original bei BBC NEWS:

Russia’s energy giant Gazprom has signed a $2.5bn (£1.53bn) deal with Nigeria’s state operated NNPC, to invest in a new joint venture.

The new firm, to be called Nigaz, is set to build refineries, pipelines and gas power stations in Nigeria.

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