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Nach Stasi 2.0 nun auch Zensur 2.0

Februar 13th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Beruf

Langsam aber sicher kristallisiert sich alles auf, was Schäuble und Co. mit Deutschland vorhaben. Im Endeffekt läuft es auf eine Mischung aus DDR und China heraus, in der die Bundesbürger totalüberwacht und ihre Wahrnehmung totalzensiert wird.

Beim CCC wurde nun der erste Vertragsentwurf für die BKA-Zensur veröffentlicht. Der FEFE hat darüber sehr interessante Wahrnehmungen publiziert. Hmmm, und wie zu erwarten wurde das Thema natürlich auch bei Heise aufgegriffen.

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BILD mir eine Schlagzeile

Dezember 15th, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Also dass die BILD Redakteure allesamt Schwachmaten sein müssen, ist ja hinreichend bekannt. Aber mir ist da gerade so im direkten Vergleich der Berichterstattung verschiedener Blätter schon alleine bei der Betextung der Schlagzeile bzw. Überschrift ein gravierender Unterschied aufgefallen:

Hamburger Abendblatt:
Bitter hält den HSV-Sieg gegen Melsungen fest

Die Welt:
Torwart Bitter führt HSV Handball zum 32:30 über Melsungen

Hamburger Morgenpost (MOPO):
Bitter rettet Weihnachtsfeier

und was macht das Deppenblatt namens BILD daraus:
HSV quält sich oben ran

War ja klar… alle positiv, außer der BILDungslücke …

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Pierce Brosnan und Amrum

Juni 25th, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Auweia – ich weiß (noch) nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll, aber laut kino.de sollen wohl Teile des geplanten Polit-Thrillers “The Ghost” – unter der Regie von Roman Polanski – auch auf den beiden Inseln Sylt und Amrum gedreht werden.

Ok, bei Sylt kann ich mir das gut vorstellen – schließlich hat diese Insel ja nicht mehr lange zu leben – aber warum ausgerechnet Amrum? Meine Insel? Da geht doch das gesamte Inselfeeling und die Ruhe und die Entspannung flöten, wenn dieses Kleinod an Natur und Geschichte durch die Aufmerksamkeit eines Hollywood-Blockbusters in den Ruin getrieben wird. Massen von Touries werden ankommen, um die Insel, die “Schauplatz eines Polanski-Werkes” wurde, zu begutachten (und meist mit ihrem Dreck zuzumüllen).

Ich glaube, ich finde das eher schlecht…

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NS 2.0

Mai 5th, 2008 | 1 Comment | Posted in Sonstiges

Juhu, darauf haben wir schließlich über 60 Jahre gewartet – aber endlich ist es soweit. Es gibt neue Diskussionen unserer Regierung, ein zentrales Gremium für Sicherheitsfragen einzurichten.
Der nationale Sicherheitsrat oder kurz Nasi (abgekürzt NS) soll im Prinzip eine Art Dachorganisation für die verschiedenen sicherheitsbezogenen Ressorts sein. Oder wie dpa schreibt:

In Deutschland soll nach dem Willen der Union künftig ein Nationaler Sicherheitsrat für die effiziente Zusammenarbeit verschiedener Ressorts in sicherheitspolitischen Fragen sorgen. Das Gremium solle als politisches Analyse-, Koordinierungs- und Entscheidungszentrum im Kanzleramt eingerichtet werden.

Also irgendwie kommt mir das bekannt vor … abgesehen davon haben wir schon den Bundessicherheitsrat.

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Hast Du mal ne Kippe?

April 17th, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit – mittlerweile weiß ich, was genau mir dieser typische Warnhinweis einer Zugarettenschachtel eigentlich sagen will… nicht, dass Rauchen an sich schädlich ist, sondern eher die sozialen Randbedingungen davon. Aber, lasst uns von Anfang an erzählen.

Die folgenden Geschehnisse passieren in der Nacht zum 30.03.2008. Ort der Handlung ist Hamburg.

Fischmarkt, 20:00 Uhr

Zusammen mit ein paar Freunden und in Begleitung von Julia W. und Tanja H. betritt Heinz A. (Namen von der Redaktion geändert) den Ballroom. Man feiert ausgelassen die Release Party der neuen Schandmaul CD. Alles ist gut, Heinz A. gewinnt im Verlauf des Abends sogar ein Poster.

Fischmarkt, 05:00 Uhr

Heinz A. verlässt zusammen mit Julia W. und Tanja H. den Ballroom, um sich auf den Heimweg zu machen. Es wird, dank der soeben passierten Sommerzeit-Umstellung, langsam wieder hell. Man unterhält sich noch darüber, ob der Fischmarkt bereits offen hat oder ob die Aussteller nur etwas zu früh mit dem Aufbau begonnen haben, und begibt s ich zur Bushaltestelle. Von dort aus, da der direkte Anschluss zu lange gedauert hätte, begibt man sich zur S-Bahn, um zu Tanja H. zu gelangen, da man dort gemeinsam übernachten wollte.

S-Bahnhof Tiefstack, 06:20 Uhr

An der Haltestelle angekommen, fallen zwischen den ebenfalls aussteigenden Fahrgästen zwei Jugendliche auf, die sich relativ lautstark – da vermutlich stark angetrunken – miteinander unterhielten. Heinz A. geht mit seiner Begleitung ebenfalls in Richtung Ausgang, aber bewusst etwas gemütlicher. Am Ende der Unterführung, welche von der S-Bahn Haltestelle unter den Gleisen hindurch zur Hauptstraße führt, überholt man besagte Jugendliche, da einer von diesen gerade mit der Verrichtung einer vermutlich durch Bier herbeigeführten Notdurft beschäftigt war. Heinz zündet sich seine letzte Zigarette an und steckt die leere Schachtel in die Jackentasche, da gerade kein Mülleimer in Reichweite war.

Rothenburgsort, ca. 06:30 – 06:40 Uhr

Ein paar Minuten nach dem Anzünden der Zigarette dringen laute Stimmen von hinterrücks an ihre Ohren. Die Gruppe wird von besagten Jugendlichen auf Distanz angepöbelt mit diversen Sprüchen der Art “Ey Du da, hast Du mal ne Kippe?”. Erste Reaktion von Heinz: Nein, das war meine Letzte. Die Pöbelei geht weiter, unter anderem mit Sätzen, die ausdrücken sollen, dass dieser Aussage kein Glauben geschenkt wird. Nach einigen Minuten weiterer Pöbelei wirft Heinz, ohne sich umzudrehen, die leere Schachtel hinter sich, so dass diese sie sehen und Ruhe geben. Leider auch Fehlanzeige. Die Pöbelei ging nun in die Richtung, dass man glauben würde, Heinz A. hätte die Zigaretten vorher aus der Schachtel genommen, um keine abgeben zu müssen. Die Gruppe versucht weiterhin, die pöbelnden Jugendlichen zu ignorieren und geht ihren Weg weiter, auch als sich die Zigaretten-Schnorrerei gegen die beiden Damen richtete, die übrigens beide Nichtraucher sind.

Rothenburgsort, ca. 06:45 Uhr

Es wurde still hinter der Gruppe. Oder zumindest dachte man es. Man unterhielt sich weiter miteinander und hatte das Gefühl, das Ignorieren der pöbelnden Jugend hätte gefruchtet. Da kippt Heinz A. plötzlich ohne Vorwarnung nach vorne um und knallt ungebremst mit dem Gesicht auf die Straße. Einer der beiden Jugendlichen hat sich offensichtlich mit einem großen Granit-Pflasterstein angeschlichen und Heinz A. mit diesem durch einen gezielten Schlag in den Nacken außer Gefecht gesetzt. Heinz A. bleibt auf der Straße regungslos liegen, während der Täter noch nachzutreten versucht, aber glücklicherweise von den beiden Begleitungen weggezerrt wird, bis der zweite Jugendliche nachgelaufen kommt und mit dem Täter weg rennt. Beide verschwinden in Rothenburgsort in einer Seitenstraße.

Rothenburgsort, ca. 06:50 Uhr

Julia W. ruft geistesgegenwärtig den Notarzt an. Der blutverschmierte und benommene Heinz A. wird vom Rettungswagen ins Krankenhaus geschafft, vom Arzt wieder zusammengenäht, untersucht und nach Hause geschickt. Es ist Sonntag, 09:30 Uhr, und der Tag ist im Eimer.

Hohenfelde, ca. 09:30 Uhr

Heinz A. wurde soeben vom Arzt entlassen mit einem Rezept für Antibiotika und Schmerzmittel. An einem Sonntag. Netterweise wurde wenigstens noch eine Apotheke in der Nähe genannt, welche an diesem Tag Notdienst haben soll.
Julia W. bietet an, die Medikamente in der genannten Apotheke zu holen, während Tanja H. Heinz A. mit dem Taxi nach Hause bringt. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass dies noch eine weitere Krönung des Tages werden würde. Während nun Tanja und Heinz zuhause sind, steht Julia bei der Apotheke und stellt fest, dass die Medikamente wesentlich mehr kosten, als sie an Bargeld dabei hatte, und da sie bei Partygängen normalerweise keine EC-Karte mitführt, fiel diese Option also ebenfalls aus. Also kontaktierte sie Tanja, welche dann mit ihrer EC-Karte im Gepäck wieder durch die Stadt zu genannter Apotheke fuhr, um dort die Arznei zu bezahlen.
Als besonders große Lachnummer stellte sich die dort befindliche Apothekerin heraus, welche hinter ihrem gesicherten Nachtschalter stand und beim Beginn des Zahlungsvorgangs doch tatsächlich mit Stift und Zettel ankam und die folgenden Worte verlauten ließ: “Schreiben Sie mal bitte ihre Geheimzahl auf, damit ich die Bezahlung durchführen kann.”. Eine derartige Naivität hätten die erstaunten Damen vor der Tür nie im Leben im Körper einer Apothekerin erwartet.
Wie dem auch sei, nach dem folgenden Lachanfall ging Tanja H. dann zu einem Geldautomaten um die Rechnung in Bar zu bezahlen, auch wenn die Apothekerin völlig verständnislos dastand und nicht kapierte, warum sie denn nun nicht ihre Geheimzahl aufschreiben wollte, damit sie nach hinten zur Theke gehen und die EC-Zahlung durchführen könne.

Ergebnis des Wochenendes: Rissplatzwunden in Nacken, Gesicht und auf dem Nasenrücken, Gehirnerschütterung, Schleudertrauma, zwei Wochen Krankenschein, eine Woche Antibiotika, zwei Wochen Schmerzmittel und eine Strafanzeige wegen schwerer Körperverletzung, die allerdings zum Scheitern verurteilt ist, weil nach offizieller Aussage der Deutschen Bahn – ihres Zeichens Betreiber der Hamburger S-Bahnen – an der Haltestelle Tiefstack und in der dort verkehrenden S-Bahn “zur Zeit keine Videoüberwachung aktiviert ist”. Soviel also zu dem Werbespruch “Zu Ihrer Sicherheit wird diese Haltestelle von uns videoüberwacht“.

Ach ja, bevor wilde Vermutungen angestellt werden: Nein, die Beiden waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine “Deutschen mit Migrationshintergrund”, sondern Deutsche. Ich weiß, dass bei unseren ausländischen Mitbürgern durchaus Minderheiten mit erhöhtem Agressionspotential existieren, aber soweit ich weiß, kämen diese nicht auf die Idee, einen Anderen feige von hinterrücks zusammenzuschlagen.

Und: Mein Schandmaul Poster ist blutverschmiert. Die Säcke!

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Nokia – Vom Gummistiefel zum Tritt in den Hintern

Januar 22nd, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Tjo, ich konnte Nokia ja sowieso nie so richtig leiden… aber jetzt weiß ich endlich auch warum

Naja, was will man auch von einer Firma erwarten, die in ihrer Geschichte unter anderem Papier, Gummistiefel und Fahrradreifen hergestellt hat, bevor sie mit Mobiltelefonen den Markt eroberten …

Papier zum Arsch abwischen, Gummistiefel um der Belegschaft besser in den Hintern treten zu können, Fahrradreifen um damit schneller davonfahren zu können und Handys um bei der Flucht den Anwalt anrufen zu können …

Update: Und jetzt macht das Ganze auch einen Sinn

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Computer für das Haus der Jugend Rothenburgsort ?

November 23rd, 2007 | 1 Comment | Posted in Allgemein

Tja, so schnell ist man irritiert. Heute stand ein junger Deutscher mit Migrationshintergrund (politisch korrekte Bezeichnung) bei uns im Büro. Er fragte an, ob wir alte Computerhardware für ein Jugendhilfsprojekt vom “Haus der Jugend” in Rothenburgsort stiften könnten. Erst mal nichts böses dabei denkend – besonders weil er die Geschichte glaubhaft und überzeugend darstellte – gaben wir ihm erst mal ein wenig von der alten Hardware, die wir eh zum Jahresende per Ausmusterung entsorgt hätten. Soweit ja nichts Schlimmes. Auf die Frage unsererseits, ob er Anfang nächste Woche nochmal wiederkommen möchte, damit wir unser Lager erst mal durchsehen können was alles verfügbar sei, meinte er, dass er das könne, aber trotzdem schon mal ein wenig mitnehmen wollte. Mich persönlich machte das schon ein wenig stutzig, worauf ich nach seiner Verabschiedung mal beim Haus der Jugend nachfragte.

War ja klar, entpuppte sich der Typ doch als sogenannter Nepper (schon mal gehört: Nepper, Schlepper, Bauernfänger, uralte ARD Serie), der mit dieser Geschichte wohl sich selbst bereichert bzw. eine Gruppe von Gaunern.

Wer also Besuch von jemandem bekommt, der für die Unterstützung Jugendlicher gebrauchte Hardware haben will, sollte sich nicht (so wie wir) von ihm verleiten lassen sondern einfach rausjagen :)

Update 28.11.:
Tja, wie das Leben so spielt… heute war der Typ doch tatsächlich nochmal da, um die angebotenen Festplatten abzuholen… und wurde prompt mitgenommen…

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Herzlich willkommen bei Stasi 2.0

November 9th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Tja, soviel dazu…

http://www.heise.de/newsticker/meldung/98747

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GröFaZ

November 9th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Unser Stasi 2.0 Verfechter Adolf Schäuble hat sich wieder einmal was nettes geleistet:

Wir hatten den ‘größten Feldherrn aller Zeiten’, den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten. [1]

Ein Schelm, wer Gutes dabei denkt…

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Schlimmer als Lepra: Politiker

November 5th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Na, echt. Heute morgen Radio beim Aufwachen gehört, und was kommt mir da zu Ohren?

In einem Punkt ist sich die sonst so zerstrittene Große Koalition in Berlin offenbar doch einig: in der Erhöhung ihrer eigenen Diäten. Nach einem Bericht des “Spiegels” sollen sie deutlich um 9,4 Prozent steigen, die Pensionsansprüche dafür zwar sinken – aber nur leicht. Die Diäten sind seit 2003 nicht mehr erhöht worden. Heute wollen demnach die parlamentarischen Geschäftsführer der Koalitionsfraktionen, Olaf Scholz (SPD) und Norbert Röttger (CDU), ihre Abgeordneten über die Pläne informieren.

Diese sehen vor, dass die Diäten der Bundestagsabgeordneten den Bezügen der Richter an obersten Bundesgerichten angepasst werden, schreibt der “Spiegel”. Das entspreche einer Erhöhung um 9,4 Prozent oder rund 700 Euro auf knapp 7700 Euro pro Monat. Die Erhöhung solle in zwei Schritten bis Ende 2009 erfolgen. Bisher erhalten die Abgeordneten Diäten von 7009 Euro im Monat und eine steuerfreie monatliche Kostenpauschale von 3720 Euro. Davon bestreiten die Abgeordneten Ausgaben wie Einrichtung und Unterhaltung eines Büros im Wahlkreis, Büromaterial, Telefon und Reisen. (www.abendblatt.de)

Also jetzt drehen die geistig wohl völlig ab… erst erhöhen sie die Mehrwertsteuer, weil wir angeblich kein Geld haben. Dann erhöhen sie die Beiträge für Krankenkasse und Pflegeversicherung. Dann killen sie die Pendlerpauschale, und wer weiß was sie sonst noch alles gekürzt oder erhöht haben, wovon ich nur (noch) nichts mitbekommen habe … und dann gehen diese Sesselidioten hin und bestimmen sich selbst eine derart dreiste Diätenerhöhung? Gehts noch? Wo ist die Rechtfertigung dafür, dass diese Laberbacken in einem Monat mehr Geld für undurchsichtige Tätigkeiten (die ja auch noch durch weitere Nebenverdienste gestützt wird) erhalten als so manche andere Menschen in diesem Land in einem ganzen Jahr erhalten? Wie kann eine Regierung das mit reinem Gewissen verantworten, sich die Taschen auf Kosten der Steuerzahler vollzustopfen, wo wir haufenweise Probleme in der Bevölkerung haben (Arbeitslosigkeit und Hartz IV nur mal als Musterbeispiele) ?!

Und dann, noch so eine dicke Frechheit:

Bei den Bezügen im Alter hingegen sei keine strukturelle Änderung geplant. Derzeit bekommt ein Parlamentarier nach acht Jahren oder zwei Legislaturperioden 24 Prozent der Diäten als Altersversorgung. Künftig sollen es nur 20 Prozent sein. Für jedes weitere Jahr im Bundestag solle die Pension nicht mehr um drei Prozent, sondern um 2,5 Prozent wachsen.

Wenn mich meine beschränkten Rechenfähigkeiten nicht ganz eingerostet sind, bedeutet das also, dass ein solcher Schlipsträger für 8 Jahre “Arbeit” 20% von 7700 ¤ erhält, also satte 1540 ¤ monatliche Pension. Ich kenne Menschen, die mehr als 35 Jahre ununterbrochen Höchstbeiträge in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben und weniger als Altersversorgung haben.

Ich plädiere daher für die Rückkehr in die Monarchie – die ist zwar ausbeuterisch gesehen auch nicht besser, aber wenigstens zeigen Regenten das auch nach außen und tun ihren Bürgern gegenüber nicht so, als würden sie sich für deren Belange interessieren.

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