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Die Wahrheit deutlich verfehlt

Oktober 26th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Zu den heute von Landesabstimmungsleiter im Internet veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen zum Volksentscheid “Stärkt den Volksentscheid” erklärte der verfassungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Kai Voet van Vormizeele:

Die Hamburger wollen offensichtlich keine Absenkung der Zustimmungsquoren für eine Verfassungsänderung. Nur ca. 30 % haben dafür gestimmt. Damit haben die Initiatoren nicht nur die derzeitigen Vorgaben sondern auch die selbst angestrebte Schwelle von 35 % der Abstimmungsberechtigten deutlich verfehlt. Gleichzeitig haben ca. 115.000 Hamburger mit Nein gestimmt – soviel wir bei keiner Volksabstimmung zuvor.

Im Gegensatz dazu schreibt die Initiative auf seiner Webseite aber folgendes:

Im Laserdruckzentrum in Hamburg-Bahrenfeld waren 482.268 von 492.864 Stimmen ausgezählt worden. Davon stimmten 365.334 mit Ja für den Gesetzentwurf der Initiative, 115.615 kreuzten Nein an, 1319 Stimmen waren ungültig. In Prozentzahlen: 76 % der Abstimmenden waren dafür, 24 % dagegen, dass Volksentscheide in Zukunft verbindlich und leichter durchführbar werden.

Ich denke, der Leser kann sich ziemlich einfach ein eigenes Bild davon machen, wo jetzt die Wahrheit steckt …  für alle Anderen: Wenn man die Gesamtzahl der Wahlberechtigten als Basis nimmt, und alle, die nicht gewählt haben, einfach mal als Nein-Stimmen zählt, dann hat die CDU Recht mit den ca. 30%. Das in der Form auszudrücken, als hätten die Hamburger also etwas gegen den Volksentscheid gehabt, ist sachlich falsch. Der Text ist entsprechend irreführend aufgebaut, auch durch den Vergleich mit den 115.000 Nein-Stimmen, denen gegenüber von der CDU nicht erwähnt wird, dass dagegen 365.000 Ja-Stimmen existierten. Auch das Nichterreichen der 35% Abstimmungsschwelle stimmt so nicht, da die Aussage in dem verwirrten Zusammenhang etwas völlig anderes darstellt. Denn es haben zwar nur 30% aller Wahlberechtigten mit Ja gestimmt, aber das Abstimmungsquorum basiert auf der Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen, und das war mit 40% eindeutig ausreichend gewesen, wenn denn das Quorum nicht auf aktuell 50% liegen würde…

Oder anders ausgedrückt: Wäre das eine Wahl gewesen, und hätte das “Ja” für “Absetzung der CDU” gestanden, dann wäre Herr von Beust jetzt nicht mehr da – ein triftiger Grund also, alles dagegen zu tun, dass das Volk Entscheidungen fällen kann, denn sonst könnte ja sein hoheitlicher Sitz als König von Hamburg gefällt werden…

Aber diese Art von Auslegungspolitik kennen wir von der CDU ja schon seit einigen Jahren…

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Alle Jahre wieder…

Oktober 15th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

E.ON Hanse erhöht Strom- und Gaspreise
Hamburg/Quickborn (dpa/lno) – Der Energieversorger E.ON Hanse erhöht im Norden zum 1. Januar 2008 seine Strom- und Gaspreise. Vertriebsvorstand Uwe Kolks begründete den Anstieg am Montag in Hamburg mit den deutlich gestiegenen Beschaffungskosten sowie den höheren Aufwendungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Beim Gas erhöht sich der Arbeitspreis mit Mehrwertsteuer um 0,36 Cent auf 5,80 Cent pro Kilowattstunde. Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 25 000 Kilowattstunden ergebe das eine monatliche Mehrbelastung von 7,50 Euro oder 5,8 Prozent. Verbraucht sie 3 500 Kilowattstunden Strom, werden 4,30 Euro oder 7,1 Prozent mehr fällig.

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Ei gelegt

Oktober 2nd, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

“5 Hähne legen an 5 Tagen 50 Eier – Wieviel Eier legen 10 Hähne in 10 Tagen?”

Abgesehen von der Intelligenzbefreiung, die man bei der Falsch-Beantwortung einer solchen Gameshow Frage vorweisen muss, finde ich es echt grauenhaft, dass so ein Scheiß jetzt seit Neuestem offensichtlich bei dem sonst eigentlich relativ netten Radiosender Energy 97.1 Hamburg kommt.

Da hat man mal spät abends an einem durchschnittlichen Dienstag nichts gravierendes vor, und denkt sich “och, tue ich bischen was im Netz arbeiten und dazu Musik hören” – denkste. Erster Versuch: Viva. Ergebnis: “Welches Streichholz muss man umlegen, damit eine gültige Matheaufgabe herauskommt?” Nun gut, dass Viva auf den Gameshow-Zug aufgesprungen ist, wissen wir schon länger – also nächster Versuch: MTV. Ergebnis: “GRUMBAH – Welche Hansestadt suchen wir?” – Verdammt, auch auf MTV dieser Gameshow-Scheiß… Da frage ich mich doch ernsthaft “Wieso heißt dieser Sender eigentlich Music Television wenn da die meiste Zeit Gameshows, Reality Shows und Flirt Shows laufen und man echt gewaltiges Glück haben muss, wenn beim Einschalten mal tatsächlich Musik kommt?”

Tja, wie gesagt, nächster Versuch war dann halt Radio – also erst mal spontan auf Energy geschaltet, in der Hoffnung, dass da, so am Abend vor einem Feiertag, irgendwelche Liveübertragung von irgendeiner Party kommt – aber nein, oben genanntes Rätsel trällert mir entgegen mit dem Hinweis auf eine 0137-Nummer für 50 Cent pro Anruf.

Verdammt!

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Big Brother is googling you

September 27th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Jetzt wirds echt spannend…

Brüssel (RPO). Bombe, Völkermord oder Terrorismus – wer im Internet nach solchen Wörtern sucht, soll nach dem Willen der EU-Kommision demnächst überwacht werden. Das berichtet der deutsche Europaparlamentarier Alexander Alvaro (FDP) in einem Zeitungsinterview.

Demnach wolle die EU-Kommission im Anti-Terror-Kampf die Internet-Abfrage “gefährlicher Wörter” kontrollieren. “Ein verrückter Plan, der die Einfallslosigkeit der Kommission offenbart”, sagte Alvaro der “Bild”-Zeitung. “Wer im Internet nach solchen Begriffen sucht, ist noch lange kein Terrorist.”

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Boom Chicka Wah Wah

September 3rd, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Ob die Macher des neuesten Axe Werbespots dieses auch wussten? :-)

A sexual practice, one partner takes a shit on the others stomach (Boom) the male partner then slaps the penis in the shit (Chicka) before proceeding to rub the penis under their partners nose (Wah Wah). (Aus UrbanDictionary)

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Heute schon GEZickt?

August 27th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Na, das ist ja mal wieder eine sehr interessante Nachricht… Laut ZDNET mahnt die GEZ Internetplattformen ab, die ihr unbequeme Wortbildungen wie GEZ-Gebühr oder GEZ-Anschreiben verwenden:

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) hat offenbar eine Abmahnwelle gegen Internetplattformen gestartet. Sie will dadurch die Verwendung “nicht existenter” beziehungsweiser “falscher Begriffe” wie “GEZ-Gebühren” oder “GEZ-Anmeldung” verhindern, da deren Nutzung ein negatives Image der GEZ hervorrufe.

Mir ist nur ein wenig schleierhaft, wieso der Begriff GEZ-Gebühr angeblich ein negatives Image auf die GEZ werfen kann, deren Abkürzung ja bekanntermaßen für die Unternehmensbezeichnung Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten steht. Somit ist doch das Wort als zutreffende Bezeichnung für die Einforderung von Geldern für eine bereitgestellte Dienstleistung korrekt.

Ist das möglicherweise ein neuer Versuch, Kritiker im Keim zu ersticken und den Menschen die eigentlich im Grundgesetz verankerte Redefreiheit und das Recht zur freien Meinungsäußerung zu nehmen bzw. immer weiter einzuschränken? Wer weiß, wer weiß…

Sehr schön ist in diesem Zusammenhang auch eine Information von der Seite, die die Abmahnung aktuell betrifft (siehe Akademie.de):

Laut Google-Sucherergebnis vom 23. August 2007 finden sich im deutschsprachigen Internet allein die Verbotsbegriffe “PC-Gebühr(en)” auf 37.100 (31.900) Webseiten und die angeblich nicht existente(n) “GEZ-Gebühr(en)” auf 99.500 (225.000) Webseiten.

Lustig finde ich persönlich auch die Begründung “da das ein negatives Image der GEZ hervorrufen würde” … die GEZ hat bereits seit Jahren ein negatives Image… woran liegt das nur?!

P.S. die betreffenden Begriffe sind in diesem Beitrag absichtlich durchgestrichen und gelten somit als nicht von mir verwendet. Vielen Dank für die Beachtung dieser Tatsache.

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Entrechtet

August 14th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Der Terrorism Act 2000 gibt der britischen Polizei unter anderem die Möglichkeit, Fahrzeuge und Menschen jederzeit anzuhalten und zu durchsuchen, wenn nur der leiseste Verdacht bezüglich “Terrorismus” auftaucht. Personen dürfen auch dann inspiziert werden, wenn kein Anhaltspunkt für einen Verdacht besteht. Darüber hinaus dürfen Verdächtige bis zu 30 Tage ohne Angabe von Gründen festgehalten, Wohnungen durchsucht und Demonstranten ihrer Straßenkleidung nebst Schuhe oder Jacken entledigt werden.

Ich mag vielleicht das Ganze etwas kleinlich sehen, aber ich für meinen Teil würde diese Tatsache als Grund sehen, Großbritannien voller entrechteter Steuersklaven zu sehen, von dem man sich besser weit weit fern halten sollte.

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Oger Mampf ?

Juli 20th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Nein, nein, nein, da fällt einem echt nix mehr ein…

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Gefährder

Juli 18th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

“Der Verfassungsminister ist ein Fall für den Verfassungsschutz.”

Man kann gegen Oskar Lafontaine sagen, was man will, aber mit diesem Satz über Adolf Schäuble(*) hat er sowas von Recht…

Siehe auch

http://www.google.de/search?q=%22Adolf+Sch%C3%A4uble%22

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Provozieren

Mai 30th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Gerade in der TAZ gefunden:

Dort will sich die Polizeiführung noch auf kein festes Konzept festlegen. Es werde eine Mischform, kündigte eine Sprecherin der G-8-Polizeieinheit “Kavala” an. Die Beamten werden angewiesen, möglichst wenig zu provozieren. Komme es dennoch zu Straftaten, würden sie jedoch entschieden eingreifen.

Ich lasse das mal kommentarlos da stehen…

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