Browse > Home /

| Subcribe via RSS

Chinesische Henkersmahlzeit

Mai 4th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Schmerzlich willkommen im Sado-Kochstudio! Heute möchte ich Sie mit einer alten, chinesischen Henkersmahlzeit bekannt machen. Etwas für den Liebhaber der schwarzen Küche: “Die Platte der sieben Grausamkeiten“.

In siedendes Öl werfen wir zunächst eine bei lebendigem Leibe gehäutete Zwiebel. Unter ständigem Stöhnen köpfen wir eine Handvoll unschuldiger Spargel, die wir mit dem Blut handgewürgter Blutorangen getränkt haben. Nun reissen wir einer noch jungfräulichen Banane die letzte Schale vom Leib und zerquetschen das noch zuckende Fruchtfleisch. Wir lassen das Ganze schön langsam aufkochen und geben dazu eine Handvoll ungeborener Erbsen, die wir erst unmittelbar zuvor der Mutterschote entrissen haben, so dass sie noch schotenwarm sind. Während wir das Ganze nackt auf glühenden Kohlen schmoren lassen, vergreifen wir uns an den Beilagen: Hinterrücks schlagen wir einen ahnungslosen Kohlkopf ein und zerschneiden ihn auf den noch schlagenden Herzen gevierteilter Artischocken, wobei wir auf keinen Fall vergessen sollten reichlich Salz auf die noch offenen Wunden zu reiben. Wir fügen einige gemeuchelte Morcheln bei – im Todesfalle dürfen es auch gemorchelte Meucheln sein – hauen alles in die Pfanne und lassen es zusammen mit den letzten Überlebenden unseres Majoran-Massakers auf grösster Flamme kurz aufschreien. Anschliessend schrecken wir es mit einer Messerspitze Curry zu Tode ab, einen Schuss Soja dazu und ein Fässchen Essig für die letzte Ölung. Nachdem wir alles mit unserem elektrischen Quäl nochmals gut durchgequält haben nehmen wir noch einige blutjunge Kartoffeln, denen wir natürlich zuvor die Augen ausstechen. Und da ist sie: “Die Platte der sieben Grausamkeiten”! Ist sie nicht stöhn?!

(© Otto Waalkes)

Tags: ,

Comic der Woche – Heute: Perscheids Abgründe

Juni 1st, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Wer kennt das nicht. Man sitzt im Restaurant und staunt über die krummen Preise. Da kostet ein Schnitzel mit Pommes 8,39 € … warum nicht 8 Euro oder 8,50 – irgendwas, das halbwegs vertretbar zu bezahlen ist? Nein, es müssen exact 8,39 € sein. Warum? Weil man dann beim Bezahlen dem Gast auf diese Weise suggeriert, dass er gefälligst Trinkgeld zu geben hat. Man lässt eine Bedienung selten auf 8,39 € rausgeben, das macht man halt einfach nicht. Aber andererseits ist man sich auch irgendwie meist zu fein, dann 8,50 € zu sagen, weil das sind dann 11 Cent Trinkgeld und das ist dann einem auch zu peinlich. Also rundet man auf und sagt “Machen Sie 9 €” und schon sind es 61 Cent für die Bedienung. Und wenn es jemand mit Anzug, Krawatte und dicker Geldbörse ist, dann kommen auch öfter mal 10 € zustande. Suggestive Trinkgeld-Generierung.

Da fand ich dann heute den Comic von Perscheid irgendwie ziemlich aussagekräftig:

2006.06.01.420.jpeg
Perscheid)

Tags: ,

Spectaculum Hamburg

Mai 15th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Letztes Wochenende war es endlich wieder soweit. Das Spectaculum war wieder zu Gast in Hamburg im Öjendorfer Park. Einen Bericht muss ich mir zwar noch einfallen lassen, aber die Bilder sind schon mal in meiner Bildergalerie online. Eine kleine Auswahl der besten Bilder gibt es wie immer in meinem Fotoblog.

Tags:

Sex sells

April 5th, 2006 | 1 Comment | Posted in Allgemein

dari04.jpgDer liebe Mayweather hat, seitdem er mal zufällig den Namen Dari Maximova erwähnt hat, ungeahnte explosionsartige Steigerungen seiner Zugriffszahlen verzeichnen können, sagt er – schaun wir mal, ob er mit der Vermutung Sex Sells Recht hat und ich dank Dari Maximova nun einen ähnlichen Effekt feststellen werde ;-)

Tags: ,

Torsten Riemann in Berlin (2)

Februar 3rd, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Für alle Fans von Torsten Riemann sei hier ein Auszug aus seinem Newsletter veröffentlicht:

Und als absoluten Höhepunkt dieser “Präsentations-Tour” bin ich am 3. Februar in der Berliner “WABE” zu Gast.
In diesem wunderbaren Konzertsaal feierte ich mit euch auch mein 20-jähriges Bühnenjubiläum und meinen 40. Geburtstag. Dort werde ich dann auch einige Überraschungs-Gäste auf der Bühne begrüßen können.
www.wabe-berlin.de

Mehr Infos:
www.wabe-berlin.de

Tags: , ,

Irish

Februar 2nd, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Sehr interessant…

Your Inner European is Irish!
Sprited and boisterous! You drink everyone under the table.

Tags: ,

Torsten Riemann – Endlos Leben

Januar 27th, 2006 | 3 Comments | Posted in Allgemein

CD CoverEin lautes Hurra hallt durch Deutschland. Die Botschaft wurde verbreitet, die Information ist verarbeitet, jeder weiß nun Bescheid:

Die neue CD von Torsten RiemannEndlos Leben – ist ab sofort im Handel

Weitere Infos zur CD und zum Künstler gibt es auf seiner Homepage und direkt beim AMA Verlag, wo man die CD auch bestellen kann.

An dieser Stelle sei auch nochmal an die CD-Präsentation am 03. Februar 2006 in der WABE in Berlin erinnert.

Tags: , , ,

Torsten Riemann in Berlin

Oktober 28th, 2005 | 1 Comment | Posted in Sonstiges

Torsten RiemannTorsten Riemann tritt auf, und zwar am 28. Oktober 2005 in Berlin in der Studiobühne Alte Feuerwache.

Leider mußte Torsten das Konzert aus gesundheitlichen Gründen absagen. Daher schreibe ich im Folgenden mal ein paar Meinungen zu seinen bisherigen Konzerten.

Ausserdem sei an dieser Stelle noch an seine Release Party am 03.02.2006 in Berlin verwiesen, die ich natürlich ebenfalls wärmstens empfehle.


Gerold Paul, Potsdamer Neueste Nachrichten vom 18. April 2005:

“…Der Berliner scheint die unsichtbare Grenze vom „Liedermacher“ zum Chansonier längst überschritten zu haben. Wenn er seine Schöpfungen vorträgt, schaut er den Leuten in die Augen. Absolute Bühnensicherheit, kraftvolle Stimme vom ersten bis zum letzten Part, perfekte Beherrschung von Gitarre, E-Piano und Akkordeon zur Begleitung, dazu über mehr als zwei Stunden Substanz, welche sich, ganz irdisch, um Liebe, Tod und Leben drehte..
…Riemann scheint jemand zu sein, der einfach nicht satt wird. Nach altindischer Lehre würde man ihm den Status permanenter Leidenschaft zuordnen müssen, gleichweit vom Himmel und dessen Gegenteil entfernt. „Alles ist möglich, doch wo ist der Sinn?“ fragt er mit blitzenden Augen in die Runde. Eine durch und durch dynamische Person, so extensiv wie intensiv im Ausdruck, poetisch im Wort, melodisch in seiner Musik, begeistert vom Chanson und seinem Vorbild Jaques Brel, welchem er mit zwei Kontrafrakturen originell huldigte. Vielleicht auch ein Verführer, ein Aufwiegler der Schwachen und Gleichgültigen, der „vom Weltschmerz Infizierten“: „Aus Angst davor, zu weinen, hören wir auf zu lachen“. Er singt für jedermann und alle Lebenslagen…”

Ursula Maier-Eichhorn, Süddeutsche Zeitung Nr. 115 vom 20. Mai 2003:

…Riemann ist keiner der sich anbiedert, der geschmäcklerisch Rücksicht nimmt auf das Publikum. Seine Texte, gnadenlos deutlich und voll tiefer Einsichten, erfordern ständig waches, konzentriertes Mitdenken. Träumerisches, genussvolles Zurücklehnen beim Zuhören ist nicht vorgesehen, auch wenn die musikalische Gestaltung seiner Lieder ausdrucksstark und voller Abwechslung ist.

Und Christoph Schütte, Frankfurter Allgemeine vom 08. Februar 2002:

…Es ist vor allem die Lust am Leben, trotz alledem, die Riemann in seinen meist selbst geschriebenen Liedern besingt.
“Morgen nehm’ ich mir mein Leben und geb’ es nie wieder her”, lautet folglich sein Credo. Und man glaubt es ihm.
…Den stärksten Eindruck hinterlassen jene Balladen, in denen er seiner “Lieblingsfarbe Bunt” eindrucksvolle Schattenbilder in Schwarzweiß gegenüber stellt: Diese Traurigkeit, mit der er eine alte Liebe besingt, die von AIDS gezeichnet ist, die Angst vor dem Alleinsein in der Stunde des Todes. Immer wieder setzt Riemann das Akkordeon oder den Flügel ein, um die Perlen milder Melancholie glänzen zu lassen. Dann singt er nachdenklich von dem Moment, von der “Ahnung vom Glück”, die bleibt, wenn man geht.

Soweit so gut – da ich schon ein paar Titel von ihm gehört habe, kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, daß sich dieser Auftritt lohnen wird. Ich jedenfalls freue mich schon darauf.

Tags:

Mittelalterlich Spectaculum

September 2nd, 2005 | 2 Comments | Posted in Sonstiges


Mittelalterlich Spectaculum 2005Das diesjährige Spectaculum in Hamburg ist vorbei, und es wird Zeit, ein wenig darüber zu schreiben…

Allem vorweg: Die Stimmung auf dem Gelände war mal wieder allererste Sahne. Natürlich gab es wieder hervorragende Musik – diesmal präsentiert von Saltatio Mortis – und die fahrenden Händler waren auch dieses Jahr wieder zahlreich vertreten. Wie jedes Mal gab es zu Hauf, was das gemeine Fußvolk so begehrt: Fleisch in den verschiedensten Sorten, Fruchtwein vom Feinsten, Met in einem Dutzend leckerer Geschmacksrichtungen, aber auch alltägliche Dinge wie mittelalterliche Kleidung, Schmuckstücke aus Silber, handgefertigte Waffen, die einem vor den eigenen Augen geschmiedet werden, Wanderstöcke, die so stabil gewachsen sind, daß sie auch problemlos einem Kampfmönch dienen können, und natürlich auch Gaukler und Scharlatane.
Wie jedes Jahr waren natürlich auch wieder die kämpferischen Horden der Truppe Kadeti mit von der Partie, die ihre parodierte Darstellung von Rüpeln, Räubern und Musketieren zur Schau stellten. Dem Ritterturnier haben wir aber dieses Jahr nicht beiwohnen können, da dies nur Samstag und Sonntag stattfindet.

Da die Masse an Bildern für dieses Blog einfach zu viel ist, sei an dieser Stelle einfach auf meine Bildergalerie verwiesen.

Update: Die Bildergalerie ist zur Zeit auf vorerst unbestimmte Zeit offline, die wird umgebaut.

Tags: ,

Kabul liegt in Hamburg

August 23rd, 2005 | 1 Comment | Posted in Allgemein

Naja, nicht so ganz, aber fast. Zumindest kann man ein Stück Afghanistan in Hamburg geniessen, und zwar in kulinarischer Hinsicht.

Klar, das Folgende wird jetzt ein wenig wie Werbung klingen, aber das macht nichts. Das ist ok, denn es soll ja auch ein wenig Werbung:”(Ich bin weder mit dem Restaurant Kabul in irgendeiner Form geschäftlich oder privat verbunden, noch erhalte ich irgendwelche Provision, Vergünstigungen oder sonstige Einnahmen aufgrund dieses Eintrages)”: sein. Letztens habe ich durch Zufall ein kleines Restaurant in der Hamburger Innenstadt entdeckt, und war mittlerweile schon ein paar Mal da, und kann es nun mit ruhigem Gewissen emphehlen:

Kabul Restaurant
Afghanische Spezialitäten
Steindamm 53
20099 Hamburg
+49 40 28006780

Satt Essen – SB Büffet
Täglich 10 verschiedene Gerichte mit Salat und Beilage für nur ¤ 5,80
geöffnet täglich von 11:30 bis 22:00 Uhr

Also – zuerst einmal sei erwähnt, dass man hier ein riesiges Büffet für gerade mal ¤ 5,80 erhält, und dass man essen kann, was und wieviel man will. Die Getränke gibt es ebenfalls für sehr kleines Geld dazu (z.B. Glas Tee für ¤ 1,20). Das Essen ist sehr reichhaltig, stets frisch und äußerst lecker. Es gibt verschiedene Sorten Fleisch und Gemüse in verschiedenen Varianten, dazu auch ein Fischgericht und Vegetarisches. Als Beilagen gibt es Kartoffeln und zwei Sorten Reis. Und natürlich eine nette Salatbar, Brot und diverse “Häppchen” wie z.B. Peperoni-Schoten. Besonders zu empfehlen sind die Kaninchenkeulen und der Spinat, aber auch die Hackbällchen sind klasse.
Der Tee ist für so manchen Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich finde ihn genau richtig. Ist halt afghanischer Schwarztee – also stark.

Ein Besuch im Restaurant Kabul ist meiner Meinung nach auf alle Fälle ein Versuch wert, besonders, da es unter 5 Minuten vom Hauptbahnhof weg ist und somit sehr einfach zu finden ist.

Tags: