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Ein Abend im Kühlschrank

Februar 24th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Gestern abend war es dann soweit. Aufgrund der Einladung eines großen Hamburger Telekommunikationsunternehmens durfte ich – zusammen mit zwei Arbeitskollegen und ein paar Vertretern des Gastgebers – in deren VIP Lounge das  Eishockey Spiel der Hamburg Freezers gegen die Düsseldorfer EG anschauen.

Vor dem Spiel wurde noch ein reichhaltiges Buffet mit einer Auswahl an kalten und warmen Speisen serviert und während des Essens über diverse interessante geschäftliche und private Themen diskutiert.

dsc00231.JPGUm 19:30 erfolgte dann der Anpriff des ersten Drittels. In der Anfangszeit spielten die Freezers allerdings ungewohnt schwach, und hatten öfter mal unnötige Puck-Verluste, was dann auch in einem verdienten 0:1 für die Düsseldorfer Gäste endete. Diesen Rückstand konnten die Eisschränke aber kurz vor dem Ende des ersten Drittels wieder ausgleichen.

Das zweite Drittel verlief ganz ähnlich wie das Erste, allerdings zeigte die Mannschaft der Hamburg Freezers hier wesentlich mehr Einsatz, wodurch sie relativ früh zum 2:1 erhöhen konnten und somit die Führung übernahmen.

dsc00230.JPGIm Verlauf des dritten Drittels erlangten die Freezers zwar wieder ihre gewohnt starke Spielweise, was jedoch die Gäste nicht daran hinderte, eine Minute vor Abpfiff auf 2:2 auszugleichen und so eine Verlängerung provozierte. Jedoch machten die Gastgeber nach 2 Minuten der ersten Verlängerung gleich den Führungstreffer zum 3:2 und gingen damit als Sieger vom Eis.

Insgesamt war es ein mäßiges Spiel, wenn ich das so mit Begegnungen vergleiche, die ich sonst im Fernsehen ab und zu verfolge, aber es war trotzdem etwas Besonderes, ein Spiel in der Color Line Arena live erleben zu können. Die Stimmung war super, und der Stadionsprecher Martin Baum von Radio Hamburg hat natürlich auch seinen Teil dazu beigetragen. Unter anderem war sehr amüsant, dass in den zwischenzeitlichen Pausen, die beim Eishockey ja an der Tagesordnung sind, immer wieder sehr kurzweilige Mini-Filme auf dem Hallenmonitor gezeigt wurden, wo mit lustigen Untermalungen Szenen eines klatschenden Godzilla Monsters aus einem der japanischen 70er Jahre Monsterfilme zusammengeschnitten wurden.

Die Fans selbst trugen ebenfalls sehr viel zur Stimmung bei, die mit Sprechchören und wechselseitigen Schlachtrufen die Spieler ihrer Mannschaft unterstützten.

Alles in Allem war es ein tolles Erlebnis, und ich bedanke mich bei unserem Gastgeber für die Einladung und wünsche uns beiden weiterhin so positive Geschäftspartnerschaft.

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Handball WM: Klasse Leistung

Februar 5th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

piktogramm-handball.jpgDa ich ja selbst vor einigen Jahren mal Handball gespielt habe (damals noch in der A-Jugend des ATSV Saarbrücken), habe ich immernoch ein gewisses Interesse an diesem Ballsport. Daher konnte ich natürlich nicht vermeiden, mir wenigstens einen Teil der Handball Weltmeisterschaft anzusehen.


Beim Halbfinale Deutschland gegen Frankreich hat man schon sehr gut gesehen, welches Potential in dieser Mannschaft steckt, und ich bin sehr zufrieden gewesen, dass es die Deutschen trotz dem ziemlich aufregenden Hin und Her letztendlich doch geschafft haben, den Sieg mitzunehmen und ins Finale einzuziehen. Ich bedauere, dass die Franzosen der Meinung sind, hier von den Schiedsrichtern unfair behandelt worden zu sein – aber Fehlentscheidungen wie bei dem letzten Tor gab es das ganze Spiel hindurch auf beiden Seiten und so bin ich der Meinung, dass der Sieg trotz dieser kleinen Diskrepanz eindeutig verdient war. Dies hat sich meines Erachtens auch sehr gut im Spiel um Platz drei herauskristallisiert, wo die Franzosen aufgrund massiver Fehler in der Abwehr verdient mit 34:27 gegen Dänemark verloren haben.

Im Gegensatz hierzu war das Finale gegen Polen fast schon ein wenig langweilig, weil es nicht diese Spannung geboten hat, wie es beim Spiel gegen Frankreich der Fall war, weil die Deutschen zu keinem Zeitpunkt die von Anfang an gewonnene Führung des Spiels aufgeben mussten und letztlich mit einem verdienten 29:24 nach der regulären Spielzeit den Titel des Weltmeisters erhalten haben. Polen ist somit zwar nur Zweitplatzierter geworden, aber von meiner Seite an dieser Stelle ebenfalls Gratulation an die polnische Mannschaft, die ein grandioses Turnier gespielt hatten und – abgesehen von der Niederlage gegen Frankreich im ersten Hauptrunden-Spiel – während des gesamten Verlaufs der WM einzig im Endspiel unterlegen waren. Wenn diese Mannschaft so weitermacht, hat sie bei der nächsten Meisterschaft definitiv wieder ganz große Chancen auf den Titel.

Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass Deutschland dieses Ziel erreicht hat, und bin gespannt, ob dies dem Handball-Sport in unserem Land wieder einen kleinen Aufschwung bringt. Fußball ist schließlich nicht der einzige Mannschaftssport auf dieser Welt, und mit Sicherheit auch nicht der spannendste, wie der Verlauf dieser WM eindeutig vermittelt hat.

In diesem Sinne auch von mir die herzlichste Gratulation an die deutsche Handball-WM-Mannschaft samt Team und Trainer. Das habt ihr gut gemacht!

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Wie RFID Ausweise uns vor Terror schützen

Januar 30th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Weil ich es nicht besser hätte ausdrücken können, zitiere ich heute mal einen Artikel von einem Berliner Kollegen, der ziemlich genau das ausdrückt, was auch mich bedrückt.

Mehr und mehr Pässe und Ausweise werden mit RFID Chips ausgestattet. Ich war mir lange nicht im Klaren darüber, wie so ein kleines Stückchen Metall mich vor Terroristen schützen soll. Heute ist mir schlagartig klar geworden, welche ungeahnten Möglichkeiten die neue Technik bietet – und ich muß sagen, ich bin fasziniert von der Idee! [...]

Hier den ganzen Artikel lesen.

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Ein Tag im Hamburg Dungeon

Dezember 29th, 2006 | 9 Comments | Posted in Allgemein

Heute waren wir endlich auch mal im Hamburg Dungeon – und ich kann gleich vorweg sagen, dass ich die vielen positiven Kritiken, die ich im Netz gefunden habe, nicht teilen kann. Es gab ein paar Dinge, die mir gut gefallen haben, aber der Gesamteindruck war leider etwas enttäuschend.

Um das Ganze ein wenig strukturiert zu bewerten, gehe ich nun einfach mal die einzelnen Stationen des Dungeon durch…

Achtung. Die folgende Seite enthält eine detaillierte Beschreibung des Inhalts, sollte der Leser unbefangen in die Ausstellung gehen wollen, so rate ich davon ab, weiterzulesen. Ansonsten folgt nun meine Ausführung über mein Erlebnis im Hamburg Dungeon.

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Einkaufen 24×7

Dezember 14th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Also ist es nun doch durchgesetzt…

Hamburgische Bürgerschaft beschließt neues Gesetz zum Ladenschluss

Die Geschäfte in Hamburg dürfen vom 1. Januar 2007 an von montags bis sonnabends rund um die Uhr öffnen. Das beschloss die Bürgerschaft am Mittwoch gegen die Stimmen von SPD und GAL. Noch geklärt werden müssen die Regelungen für die Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen.

Hamburg folgt mit dem neuen Gesetz Bundesländern wie Schleswig-Holstein, die die Bestimmungen zum Ladenschluss bereits gelockert haben. Auch in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind Gesetzesänderungen geplant.

Einerseits natürlich eine gute Idee, vorausgesetzt, man hat Nachts um Drei das dringende Bedürfnis, ein Päckchen Tempo, Duschgel und zwei Pakete Wiener Würstchen zu kaufen. Man kann natürlich auch damit argumentieren, dass längere Öffnungszeiten mehr Personal erfordern und somit mehr Arbeitsplätze schafft. Und natürlich hat man als durchschnittlicher Arbeitnehmer nun nicht mehr das Problem, dass man sich nach Feierabend abhetzen muss, um noch den Einkauf zu erledigen.

Ob es sich in der Tat wirklich lohnen wird, wenn Geschäfte rund um die Uhr offen haben dürfen, und wie viele Geschäfte überhaupt mitmachen werden, wird sich wohl erst in den nächsten Monaten zeigen – bleibt abzuwarten, ob es der Wirtschaft wirklich gut tut oder ob es am Ende wieder eingestampft wird…

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Einen hab ich noch…

Dezember 7th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Beruf, Sonstiges

Ich habe vor ein paar Tagen einen Vermittlungsvorschlag vom Arbeitsamt bekommen. Meinen Ersten in einer Branche, in der man heute zutage alle halbe Jahre den Job wechseln muss oder wieder beim Arbeitsamt „Kunde“ ist. Und siehe da, es war ein 1-Euro-Job. Stellenbeschreibung: Mitarbeit in der Allgemeinen Verwaltung, Sichtung der Unterlagen, Archivierung, Führung von Listen. Ich erinnerte mich noch einmal daran, dass ich ein Abi habe und Graphik studierte und Legastheniker bin (Lese-Rechtschreibschwäche). Also ist doch ein Job in der Verwaltung genau das Richtige für mich, oder?! Außerdem handelte es sich um eine „unter 25 Maßnahme“. Dafür möchte ich mich noch einmal beim Arbeitsamt bedanken. Soviel Schmeichelei galt meinem Aussehen schon lange nicht mehr.
Bei dem Job angekommen fasste sich die zuständige Dame an den Kopf. Und mit dem Kommentar:“ Was sollen sie hier mit Ihren Qualifikationen. Die machen doch schon wieder totalen Murks. Und außerdem sind Sie der zweite Graphiker in 45 Minuten. Wir haben hier definitiv nichts für Sie. Aber wenn sich was ergibt, melden wir uns.“ entließ sie mich wieder.
Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf:“ Wir haben einen 1-Euro-Job für Sie bei uns im Haus. Es geht dabei um Öffentlichkeitsarbeit in Fuhlsbüttel….“

Ich möchte das an der Stelle noch mal zusammenfassen:
- ich bin vom Arbeitsamt gezwungen diesen Job anzunehmen, sonst streichen die mir jede Hilfe. Es ist also Pflichtarbeit…etwa gleich zusetzten mit Sozialstunden. Bin ich eigentlich schon verurteilt? Und was war eigentlich meine Straftat?

- da braucht jemand einen Graphiker, kann sich aber keinen leisten. Also nimmt er sich einen 1-Euro-Jober. Was dann mit einschließt, da ich ja den Job nehmen muss, dass ich mir jetzt den eigenen Arbeitsplatz wegnehme. Und zwar für 1 Euro, den ich auch gleich wieder verfahre um zum Arbeitsplatz zu kommen.

- Mir selbst nehme ich dabei nicht nur jede wirtschaftliche Grundlage für zukünftige Arbeit, sondern auch noch die Zeit, mich neu zu bewerben. Und das für 30 Stunden die Woche, also 120 Euro im Monat. Jeder Student verdient mehr als Aushilfe. Ach ja…die gehörten ja zu der Gruppe, die mir meinen Arbeitsplatz schon weggenommen hatten, weil sie so günstig waren. Tja, diesmal bin ich günstiger. Und natürlich auf 10 Monate befristet. Und dann? Na dann gelte ich nach dem Job als unvermittelbar, weil der mir ja keine Arbeit gebracht hat.

- Das ganze heißt übrigens in Amtssprache „AKTIV-JOB“. Gibt’s eigentlich auch inaktive Jobs? Her damit!

- Aber es kommt noch besser. Ich rief zurück, um mich genauer zu informieren, was das denn für ein Job sei. Es ginge um Stadtteilmarketing, Texten und Internetgestaltung. Hallo… ich verstehe rein gar nichts vom Programmieren und habe eine Lese-Rechtschreibschwäche. Und das ganze soll auch sehr kurzfristig starten, also praktisch sofort von Dienstag bis Freitag. Ich bin ja so dankbar. Der beste Spruch war aber definitiv: „ wir schätzen uns glücklich Ihnen mitteilen zu können, dass bei uns ein PC frei geworden ist…“
Ja ist denn das zu fassen. Ein ganzer PC. Dafür ja Gott sei Dank kein ganzes Gehalt oder ein ganzer Job…

Wenn denn der Job anteilig finanziert wird und angeblich keinen Arbeitsplatz gefährdet, also extra eingerichtet wird, wie es immer heißt, dann könnte ich das doch auf einen ganzen Arbeitnehmer umrechnen. 120 Euro statt 1500 Euro und 30 Stunden statt 42 Stunden… nach der Rechnung würde es genau aufgehen und genügen, wenn ich mein zweites paar Schuhe hinschicke…und mehr bezahlen die eh nicht.

Ich möchte mich aber noch einmal beim Arbeitsamt ganz herzlich bedanken. Dafür dass ihr allererster Vermittlungserfolg oder auch die erste Vermittlungstätigkeit seit 6 Jahren, in denen ich von Zeit zu Zeit wechselnd bei Ihnen Kunde war, sofort zu meinem wirtschaftlichen Ruin führen.

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Das sinkende Schiff gerettet

November 14th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Na, da sind wir aber stolz auf die Sparkassen – sie haben es tatsächlich geschafft, das sinkende Schiff “Geldkarte” vor dem sicheren Untergang zu retten.

Wirklich etabliert hat sich dieses elektronische Kleingeld-Bezahlsystem ja nicht. Man sieht es ab und zu in Zigarettenautomaten, etwas seltener in Linienbussen des Nahverkehrs, und vor langer Zeit war es sogar eine Zeit lang an den Kassen bei McDonald’s zu sehen.

So ziemlich jeder, den ich kenne, ist sich nicht sicher, ob das mit der Geldkarte und ihren sogenannten Schattenkonten wirklich so anonym ist, wie die Protagonisten des Systems immer beteuert haben. Ich persönlich finde sie nicht unbedingt unpraktisch, aber wirklich benutzt oder gar benötigt habe ich sie schon seit langer Zeit nicht mehr.

Tja, da fiel der Sparkasse wohl die Sache mit der Verschärfung des Jugendschutzes wie ein heiliger Gral in den Schoß. Denn ab 01.01.2007 ist per Gesetz jeder Zigarettenautomat so ausgestattet, dass er mittels GeldKarte eine Altersverifikation machen muss.

Meine Sparkasse schreibt deshalb auch voller Stolz auf ihrer Homebanking Seite:

Sicher, bequem, einfach und anonym – das ist die Zahlung per GeldKarte.

An mehr als 600.000 Automaten aller Art (zum Beispiel im Nahverkehr oder an Zigaretten-Automaten) können Sie aus dem gespeicherten Guthaben bequem und centgenau zahlen. Zusätzlich zum großen Automatennetz ist die Geldkarte auch im Internet und im Einzelhandel einsetzbar. Ohne Kleingeldsuche, Unterschrift oder PIN-Eingabe geht dies viel schneller als eine Bar- oder Kreditkarten-Zahlung und ist dabei noch unschlagbar sicher.

Kein Wunder, dass die GeldKarte immer beliebter wird.

Na, wer’s glaubt…

Und ich glaube mal nicht, dass diese Neuerung die 12jährigen unter uns damit massiv am Kauf Erhalt von Tabakwaren hindern wird…

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USA: Die Weltpolizei

Oktober 8th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Gerade auf ZEIT online gefunden:

Alle US-Sicherheitsbehörden wie etwa das FBI haben künftig leichteren Zugriff auf bis zu 34 persönliche Daten, die EU-Fluggäste beim Ticketkauf angeben. Dabei handelt es sich etwa um Kreditkarten- und Telefonnummern sowie die E-Mail-Adressen der Reisenden, aber auch Informationen zur Zahl der Gepäckstücke oder zum gewünschten Bordmenü. Damit beugte sich die EU in zentralen Punkten Forderungen aus Washington.

Ich kann ja verstehen, dass die USA seit 9/11 um die Sicherheit ihres Landes besorgt sind, aber was bitte haben Kreditkartendaten mit Terrorprävention zu tun? Ein potentieller Flugzeugentführer wird sicherlich nicht bei einem Ticketkauf die Kreditkartendaten angeben, mit der er am Tag vorher den Sprengstoff online bezahlt hat…

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Die scheuen Rechten von Bad Doberan

September 13th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

In Bad Doberan wird wieder Wahlkampf gemacht. An einem recht zentralen Punkt zwischen Bahnhof und Marktplatz hatten sich in diesem sonnigen, kleinen Touristenstädtchen schon die jugendlichen Mitglieder und Wahlkampfhelfer der NPD mit einem Sonnenschirm und Ihrem Tapeziertisch aufgebaut um Ihre guten Absichten dem vorbeiziehenden Volk mit Flyern und Parolen kund zu tun. Sehr übersichtlich und eher ohne großen Eindruck. Von da an wechselten die Bürger und Touristen eher die Straßenseite um Ihren Beschäftigungen nachzukommen. Doch als sich die linksorientierte Jugend mit Ihrem Transparent Zeitung verkaufend daneben stellte, schien die Sache interessanter zu werden. Kurz darauf kam auch schon die Polizei um nach entsprechenden Genehmigungen zu fragen.

links21.jpg Die demokratiegeschützte NPD konnte diese sofort vorlegen. Unsere Linken mal wieder nicht. Auch ein spontanes Nachanmelden war von da an nicht mehr möglich. Daraufhin wurden sie des Platzes verwiesen und durften sich mit Ihrem Transparent 50 Meter entfernt wieder aufstellen. Auch Diskussionen mit der örtlichen Polizei halfen nichts. Man kann also festhalten: Links hat sich unangemeldet 50 Meter von Rechts fernzuhalten. Auf meine Frage bei den Linken nach der fehlenden Anmeldung stellte man mir die Aktion als spontanen Gegenschlag vor. Ich gewann eher den Eindruck, dass sie es nie lernen. Als ich jedoch auch die NPD im Bild festhalten wollte, rannte sofort ein junger, aufgebrachter Wahlhelfer zur Polizei. Er wollte nicht fotografiert werden und die Gesichter sollten nicht irgendwo veröffentlicht werden. Reaktion der Polizei: der Herr fotografiere nur die Sehenswürdigkeiten von Bad Doberan und Sie stehen nun einmal zufällig davor.

links11.jpg

Ich sprach Ihn an um auch der NPD eine Stimme zu geben. Folgendes Gespräch will ich hier wiedergeben:

REP: “Rede doch mit mir. Ich stehe doch hier und mache die Fotos.”

NPD: “Ihr redet ja nie mit uns”" (deprimiert)

REP: “Aber ich rede doch gerade mit dir.”

NPD: “Wir wollen nicht, dass unsere Gesichter irgendwo veröffentlicht werden.”

REP: “Aber Ihr bewegt Euch mit Eurem Wahlkampf doch im öffentlichen Raum. Also mache ich doch eher Öffentlichkeitsarbeit für Euch. Oder bist Du hier nicht freiwillig? Du präsentierst dich doch der Öffentlichkeit als Vertreter der NPD?! Und wie der Herr von der Polizei schon meinte, habe ich lediglich Interesse an dem schönen Gebäude hinter Euch.”

NPD: “Doch, natürlich vertrete ich unsere Partei. Aber unsere Bilder sind schon auf unserer Webseite veröffentlicht. Und das reicht.”

- Ob Mama nicht weiß, womit er sich in seiner Freizeit beschäftigt?! -

REP: “Der Ordnung halber: dieses schöne Gebäude wird dafür auf Knalltütensuppe zu sehen sein. Und” danke noch mal.”

npd1.jpg Das Gespräch ließ sich leider nicht vertiefen. So bekam ich nichts von Ihren Wahlkampfzielen mit. Nicht mal einen Flyer, mit denen sie plötzlich erstaunlich sparsam waren. Von den Linken Jugendlichen bekam ich sogar zu Flyern noch eine nur für diesen Zweck gedruckte Zeitung.

Liebe linksorientierte Jugend, bitte seit doch so fair und erzählt unseren rechten Jugendlichen doch erstmal, wie man Wahlkampf macht. Kein Wunder, dass die sich schämen.

jk-graphix

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Der Braune Kommentator

August 25th, 2006 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Schreibt heute bei BILD.DE der Franz Josef Wagner:

Sie Bombenleger im Ballack-Trikot,

die Nummer 13 unseres WM-Kapitäns auf dem Rücken, liefen Sie mit Ihrem Rollikoffer voller Sprengstoff im Kölner Hauptbahnhof auf.

Wir werden uns in Zukunft daran gewöhnen müssen, niemandem zu vertrauen. Weder dem braven Asyl-Studenten, dem Döner-Koch und dem Kellner mit seinen arabischen Augen. Es bereitet mir Unbehagen, meine Freunde von gestern zu umarmen. Ali in der Paris-Bar, Muhamad in der Döner-Kneipe. Haben sie zwei Gesichter?

Ich habe Angst vor ihren Augen. Ich weiß nicht, wo sie nachts hingehen und beten. Ich weiß überhaupt nichts von meinen muselmanischen Mitbürgern. Fakt ist, dass viele Deutsche sterben sollten. Und der Tod trug ein Ballack-Trikot.

Gibt es etwas Zynischeres als das?

Er nennt das vermutlich Kommentar – ich nenne sowas arische Volksverhetzung unter dem Deckmantel der Pressefreiheit. Genau genommen verstößt sein “Kommentar” eh gegen § 130 StGB … mal sehen wie lange sein Artikel online bleibt…

Ja ja… das waren noch Zeiten, damals, als man noch wegen ein paar wenigen Minderheiten ganze Völker verurteilen durfte…

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