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Bundesverfassungsgericht: NiRaSchuG gelockert

Juli 30th, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Soeben wurde es bekannt gegeben: Das NiRaSchuG wurde nun teilweise gekippt. Gemäß der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes muss bis zum 31.12.2009 eine neue Regelung gefunden werden. Bis dahin gilt: Sofern eine Kneipe eine Gastfläche von weniger als 75 Quadratmeter hat, keinen abgetrennten Raucherraum einrichten kann, keine Speisen anbietet, nur Gäste über 18 Jahren einlässt und sein Lokal am Eingang als Raucherkneipe kennzeichnet, darf der Wirt die Aschenbecher sofort wieder auf die Tische stellen.

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Kreativität gegen schwachsinnige Gesetzgebung

Dezember 19th, 2007 | Kommentare deaktiviert | Posted in Allgemein

Langsam aber sicher rückt auch in Hamburg das drohende Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden – und somit auch Gaststätten und Kneipen – näher. Es gibt Kneipen, die deshalb dicht machen werden, es gibt andere Kneipen, die versuchen, trotz widriger Umstände einen abgetrennten Raucherbereich einzurichten, und dann gibt es noch die, die mit genialer Kreativität gegen die schwachsinnige Gesetzgebung unserer über alles geliebten und über jeden Zweifel erhabenen Regierung handeln.

Tine WittlerSo auch Tine Wittler – Betreiberin der Bar Parallelwelt. Die Besitzerin der Kneipe in Altona-Nord – auch bekannt aus der RTL Serie “Einsatz in 4 Wänden” – hat nun einen Verein namens Raucherei e.V. gegründet. Und ein Verein braucht auch ein Clubhaus bzw. Vereinsheim. Und das wurde – oh Wunder – die Bar.

Somit ist die Parallelwelt ab dem 01.01.2008 nur noch für Mitglieder zugänglich, da die Bar als Vereinsheim nicht mehr als öffentliches Gebäude anzusehen ist. Und da sie kein frei zugänglicher Raum mehr ist, darf dort dann auch weiterhin geraucht werden beim Bierchen.

Einziger Wermutstropfen: Durch die Umwandlung in ein Vereinsheim ist es natürlich schwer, Laufkundschaft zu erreichen, da diese erst Mitglied sein müssen, um sich in der Bar aufhalten zu dürfen. Die Mitgliedschaft ist mit 11 Euro pro Jahr noch vergleichsweise günstig, aber halt nicht unbedingt jedermanns Sache.

Die Idee an sich ist nicht unbedingt neu, aber ich persönlich finde es grandios, dass sie jemand tatsächlich umgesetzt hat. Ich bin gespannt, wieviele Kneipen diesem Beispiel folgen werden.

Der Verein hat übrigens innerhalb kürzester Zeit Anklang gefunden und zählt mittlerweile schon über 400 Mitglieder…

Weiterführende Informationen gibt es auf http://parallelwe.lt/parallelwelt

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