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Kalif werden anstelle des Kalifen

Juli 22nd, 2010 | No Comments | Posted in Freizeit

So ungefähr dachte ich vor ein paar Wochen, als es sich abzeichnete, dass das Portal Yelp nun doch in Deutschland starten und somit dem bisherigen Primus Qype Konkurrenz machen will. Nun ist es endlich soweit, Yelp Deutschland ist seit gestern offiziell am Start.

Da ich mich die letzten Monate sowieso nur noch über Qype aufregen musste, werde ich die Gelegenheit doch gleich mal nutzen, und mich ein wenig auf Yelp umsehen. Ich bin dort auch schon registriert und hier ist meine Beitrags-Matrix:

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Qype: Qype-Erscheinungsbild in Hamburg

Februar 27th, 2009 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Das neue Design wirkt wie von einem Schülerpraktikanten entworfen. Die ehemals klar erkennbare Struktur ist weg und die grelle Farbgebung tut nach 10 Minuten Bedienung in den Augen weh. Die Tatsache, dass dies nur ein paar Wochen nach dem Wechsel von Stephan zu Stephen passiert ist, lässt meiner Meinung nach nur einen Schluss zu: Der neue Chef will erst mal seinen Stempel aufdrücken und die Plattform hübsch verpacken zum Verkauf. Ich wage mal die Vermutung, dass man an Holtzbrinck verkaufen will, da sich das neue Layout farblich gut in die IrgendwasVZ Familie einbindet.
Ganz besonders schade an dem Ganze ist, dass Qype seine eigene Community ignorant vor den Kopf stößt, in dem sie genau die Leute, die sie füttern, vor vollendete Tatsachen stellt, und das auch noch mit einem System, das nicht mal wichtige Basisfunktionen beinhaltet (z.B. Markierung von Gruppen mit neuen Beiträgen) und haufenweise Fehler aufweist (z.B. keine Leerzeichen-Trennung zwischen Gruppen-Stichworten).
Das lässt vermuten, dass hier mal eben schnell ein neues Design noch vor dem Monatswechsel an den Start gebracht werden musste, und das um jeden Preis.

Dass Qype damit seine Geschäftsgrundlage verliert – nämlich die Qyper, die den Content (gratis) liefern – scheint bei dem “neuen Chef” wohl noch nicht angekommen sein – der schwebt wohl zu sehr oberhalb der Realität.

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Qype: Dat Backhus Heinz Bräuer & Co. KG‎ in Hamburg

September 1st, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

Hamburg

Tja, was soll ich sagen… ich bin eigentlich nicht so der Freund von großen Ketten, und Dat Backhus gehört da eigentlich dann auch nicht wirklich dazu.
Leider wurde mir dieser Eindruck gestern wieder einmal bestätigt, als ich in dem relativ neuen Backhus bei mir um die Ecke zum Frühstücken war.
Das Brötchen (Baguette-Brötchen mit Putenschnitzel) war einigermaßen lecker, allerdings nicht wirklich toll. Es schmeckte zwar akzeptabel gut, man merkte aber, dass es wohl schon etwas länger in der gekühlten Auslage auf einen barmherzigen Käufer wartete. Gut war allerdings der Tee – denn der war in der Tat vom Gastroprofi Eilles, und nicht – wie leider allzu häufig – von Aldi. Naja, andererseits – Teebeutel Kaufen sollte sogar ein Bäckergehilfe hinbekommen, das ist nichts, was Erfahrung im Bäckereigeschäft erfordern würde.
Anders verhielt es sich da leider mit der Bedienung. Diese war möglicherweise als eine Art Urlaubsvertretung angestellt. Jedenfalls würde ich das hoffen. Gut, sie war nicht offensichtlich unfreundlich, aber man hat ihr eindeutig angesehen, dass sie zum Einen diesen Job nicht unbedingt gerne gemacht hat, und zum Anderen war sie einfach sowas von verplant, dass ich mir nicht denken kann, dass sie mehr als nur eine Ferienjobberin war. Diese Dame schaffte es tatsächlich, nach dem Entnehmen meines Brötchens aus der Auslage zur Kasse zu gehen, festzustellen, dass es keine separate Taste für “Baguettebrötchen mit Putenschnitzel” gab, um sich dann bestimmt 5 Minuten lang auf die Suche nach dem Zettel mit der Preisliste zu machen (wohlgemerkt, während noch weitere Kundschaft hinter mir wartete).
In der Hoffnung, dass sie entweder einfach nur einen schlechten Tag hatte, oder in der Hoffnung, dass sie wirklich nur aushilfsweise dort arbeitet, vergebe ich mal 2 Sterne dafür, aber ich werde den Laden im Auge behalten und bei Bedarf nachbessern…
Was man allerdings noch positiv hervorheben sollte, ist die Einrichtung. Dieses Backhus macht für mich einen sehr gemütlichen Eindruck. Der Laden ist sehr geräumig gestaltet, hat mehrere Tische mit weißen Sesseln daran, wodurch einem das Rein-Kaufen-Raus-Gefühl genommen wird, da man sich hier sehr entspannt mit Tee und Brötchen auch mal ne halbe Stunde hinsetzen und durch die einladend großen Fensterscheiben nach draußen gucken kann. Für die gelungene Einrichtung gibts dann nochmal nen Stern oben drauf.

Mein Beitrag zu Dat Backhus Heinz Bräuer & Co. KG‎ – Ich bin frank42 – auf Qype

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Qype: Alt Hamburger Aalspeicher in Hamburg

März 17th, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

HamburgRestaurantsFisch

So, nun finde ich auch endlich mal die Zeit, meine Meinung zum Aalspeicher abzugeben. Aufgrund der bereits zahlreich erfolgten Rückmeldungen der Qype City Night letzten Mittwoch fasse ich mich ausnahmsweise mal nicht so romanmäßig lang wie sonst bei mir üblich.

Ich bin ja, da ich knapp 5 Gehminuten um die Ecke arbeite, ein gutes Stück (über eine Stunde) zu früh da gewesen und hatte dadurch die Gelegenheit, mir fernab des Qype-Trubels ein Bild zu machen. Daher gehe ich erst mal auf die Umgebung ein. Mir persönlich sagt die Ausstattung des Aalspeichers sehr zu. Es ist sehr schick, aber nicht dekadent, eingerichtet, schon fast ein bisschen “urgemütlich” und angenehm. Wie zu erwarten waren unsere reservierten Tische bereits (mustergültig) eingedeckt und soweit ich das mitbekommen konnte, wurde sogar extra für diesen Abend eine weitere Bedienung zur Verstärkung verpflichtet, um den Ansturm von 30 Qypern bewerkstelligen zu können. Der Oberkellner ist in der Tat eine Marke, die ich in der Form bisher selten gesehen habe. Sehr nett, freundlich, zuvorkommend und mit immer guter Laune konnte ich ihn beobachten.
Die Sammlung an Weinen und Spirituosen, die sich im Eingangsbereich im Schrank und im Wandregal-Trenner zwischen oberem und unterem Gastbereich befinden, ist durchweg edel und vielversprechend (mein Augenmerk viel ganz besonders auf den 40jährigen Calvados).

Doch nun zum Essen. Es gab:
- Pellkartoffeln mit Kräuterquark
- Krebssuppe
- Labskaus
- Lachs mit Kartoffeln und Spinat
- Rote Grütze mit Vanillesauce
(Absichtlich etwas füllwort-reduziert)

Von dem Appetitanreger (neudeutsch: amuse gueule oder so ähnlich) habe ich leider nichts mitbekommen, da die Suppe dann doch relativ zügig serviert wurde. Diese fand ich allerdings sehr lecker. War meine erste Krebs-basierte Speise, somit mag ich hier vielleicht nicht allzu erfahren sein, aber mir hat sie geschmeckt. Das danach gereichte Labskaus fand ich persönlich sehr lecker. Ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, dass ich bisher noch nie Labskaus angerührt habe, da ich vom Hörensagen eher davon ausgegangen bin, dass “Kartoffelpüree mit Fischgeschmack” eher nicht mein Fall sein dürfte.
Ich wurde allerdings positiv überrascht und das Labskaus fand ich äußerst lecker.
Der Hauptgang war meines Erachtens ebenfalls gut gelungen. Der Lachs war, wie ich ihn mag, gut durch aber noch noch nicht zu weich, die Kartoffeln – ok, Kartoffeln sollte jede Küche können :-) – waren auch gut und der Spinat hat mir auch geschmeckt, und das, obwohl ich aufgrund der Pernod-Ankündigung etwas skeptisch war, da ich absolut kein Freund von Lakritzgeschmack bin. Der Salmiakschock stellte sich allerdings nicht ein, da der Spinat nur ganz schwach nach Pernod schmeckte und ich das sogar in der Tat lecker fand. Und von der Konsistenz her fand ich das Grünzeug ebenfalls gut.
Nach einer etwas langgezogenen Zigarettenpause in der oberen Etage bekamen wir (also unser Vierertisch) noch unser Dessert nachgeliefert (sollte selbstverständlich sein, ist es aber vielerorts nicht, daher ist das meines Erachtens erwähnenswert). Auch hier gilt wieder einmal, dass ich eigentlich kein Freund von Roter Grütze bin, da ich in den Standardprodukten die Kerne der Beerenfrüchte so stark als störend empfinde, das sich da meistens die Finger von lasse. Da dieses aber als hausgemacht angekündigt wurde, wollte ich auch hier mal was riskieren und wurde auch nicht enttäuscht. Die Grütze war von den einzelnen Fruchtkomponenten her gut abgestimmt und die Kernkonzentration war erstaunlich gering. Über die gereichte Vanillesauce gab es auch schon diverse Anmerkungen, aber auch wenn sie aus der Fabrik stammen sollte, war sie doch lecker und somit für mich kein sonderlicher Hinderungsgrund für eine gute Bewertung.
Zum Schluss gab es noch einen kleinen Absacker auf Kosten des Hauses, welcher mir ebenfalls sehr gut geschmeckt hat, auch wenn ich nicht mehr genau weiß, was da eigentlich genau drin war :)

Insgesamt war das für mich ein schöner Abend, ich habe mich im Aalspeicher sehr wohl gefühlt, auch wenn ich mit gutem Gewissen behaupten kann, dass ich mich nicht unbedingt zur Zielgruppe zählen würde. Dafür ist die preisliche Einordnung dann doch ein wenig oberhalb meines finanziellen Niveaus.

Mein Beitrag zu Alt Hamburger Aalspeicher – Ich bin racoon42 – auf Qype

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Qype: Einstein Bistro & Restaurant in Hamburg

Februar 16th, 2008 | Kommentare deaktiviert | Posted in Sonstiges

HamburgRestaurantsInternationale Kueche

Tja, was soll ich sagen… ich war heute hier zum ersten Mal beim Mittagstisch und kann reinen Gewissens berichten, dass ich äußerst positiv überrascht war. Ich genehmigte mir den Grillteller von der Mittagskarte und meine Begleitung hatte die Pasta des Tages. Das Ambiente – soviel kann ich schon mal vorab bestätigen – ist absolut klasse. Die Einrichtung ist meines Erachtens sehr gelungen und passt vom Gesamteindruck her sehr gut zusammen. Die Sitzgelegenheiten sind allesamt sehr bequeme Sessel und Bänke, schön in rot gehalten. Die Räume sind thematisch unterschiedlich eingerichtet, was Wanddesign, Deckenvertäfelung und dazu passende Passivbeleuchtung angeht. Einen separaten Raucherraum gibt es natürlich auch hier. Die Bedienung war zuvorkommend und freundlich und der Blick in die offene Küche war mir persönlich sehr lieb, denn eine Küche, in die man reinschauen kann, vermittelt das Gefühl von “wir brauchen uns nicht zu verstecken”. Entsprechend sauber und anständig ging es dort dann auch zu (ja, ich habe mich absichtlich so gesetzt, dass ich die Küche im Auge behalten konnte).
Das Essen kam dann auch relativ zügig, wie es für einen Mittagstisch gehört, schließlich hat man gerade da nicht sonderlich viel Zeit um auf das Essen zu warten.
Das Essen selbst fand ich sehr lecker. Das Fleisch war hochwertig und auch gut gewürzt. Die Backkartoffel war geschmacklich sehr gut, auch wenn ich Kartoffeln mit etwas dünnerer Haut bevorzuge, da ich gerne die Schale mitgegessen hätte, was bei dieser leider nicht ging. Die dazugehörige Sour Cream war sehr lecker und auch nicht zu stark hervorstechend. Meine Begleitung bezeichnete die servierte Pasta als anständige Portion und ebenfalls geschmacklich sehr gut. Hatte zwar nicht die Klasse einer 5-Sterne-Pastaria aber bei dem Preis darf man sich damit ruhig zufriedengeben. Das Einzige, was mir bei diesem Mittagessen etwas negativ aufgefallen ist, war der bestellte Tee. Eine Glastasse vom Markenhersteller Eilles, aber serviert mit einem Teebeutel der Firma Marco Polo – das fand ich dann doch ein wenig merkwürdig. Ist für mich aber zu geringwertig, um dafür einen Punkt abzuziehen. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir auch, dass man von der gesamten Belegschaft, an der man beim Verlassen des Einstein vorbeigegangen ist, freundlich verabschiedet wurde und man noch ein schönes Wochenende gewünscht bekam. Nach meinen Erfahrungen auch nichts alltägliches.

Alles in Allem kann es natürlich gut sein, dass ich hier einen guten Tag erwischt habe und es unter Umständen auch mal anders sein kann, aber von meiner Warte aus im Bezug auf den heutigen Besuch kann ich nur so urteilen, wie ich es gerade getan habe. Daher von mir hier und heute 5 Sterne.

Mein Beitrag zu Einstein Bistro & Restaurant – Ich bin frank42 – auf Qype

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