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Linksammlung vom 8. März bis 17. März

März 17th, 2010 | Kommentare deaktiviert | Posted in Links

Die folgenden Links wurden zwischen dem 8. März und dem 17. März erfasst:

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WTF Montag: Dienstleistungsverweigerer Cableway AG

März 15th, 2010 | No Comments | Posted in Freizeit

Ich habe ja schon viel erlebt, aber was ich da gerade bei der Cableway AG mitgemacht habe, schlägt echt dem Fass den Boden aus. Laut deren Webseite http://www.cable-way.de/ handelt es sich um ein Unternehmen, das “Netzkompetenz aus einer Hand” bietet, in “jedem Bereich Spezialisten” einsetzt und dies “Rund um die Uhr” tut.

Naja, Marketing halt. Aber dass es SO schlimm ist, habe selbst ich nicht erwartet. Dieser Laden ist echt ein megafail.

Freitag habe ich bei Kabel Deutschland per Online-Formular mitgeteilt, da es Probleme bei meinem Kabelfernsehen gibt. Diese haben mich innerhalb von ein paar wenigen Stunden zurückgerufen und einen Termin zur Entstörung vereinbart. Mir wurde mitgeteilt, dass sich der externe Dienstleister Cableway darum kümmern wird. Termin war Samstag vormittag, und ich war freudig überrascht, dass ich an einem Samstag einen Techniker bekomme, was bei vielen Firmen ja nicht unbedingt üblich ist.

Erster Rückschlag war, dass am Freitag abend dann Cableway anrief und diesen Termin wegen größeren Problemen im Raum Hamburg auf Montag verlegt hat. Es wurde mir ein Techniker für 17:30 Uhr versprochen, da ich vorher ja selbst am Arbeiten bin.

Ich sitze nun (es ist jetzt 18:56 Uhr) immer noch wartend zuhause, seit 17:15 Uhr um genau zu sein. Einen Techniker habe ich bisher noch nicht gesehen.

Das an sich ist ja nicht weiter verwunderlich, kommt es doch öfter mal vor, dass Termine nicht eingehalten werden.

Aber das Beste kommt ja noch.

Gegen 18:00 rief ich bei Kabel Deutschland an und fragte nach. Diese entschuldigten sich und baten mich, direkt beim Dienstleister Cableway anzurufen. Gesagt, getan. Also rufe ich dort an.

Zuerst meldet sich ein Band, ich solle zwischen Produktanfrage und Störung wählen per Telefontastatur. Gut, machen wir. Dann wird per Telefontastatur die Postleitzahl angefragt, um mich direkt zur zuständigen Abteilung zu leiten. Gut, auch das machen wir.

Dann kommt eine Wartemusik und im 3-Minuten-Takt die Ansage “Leider sind zur Zeit immer noch alle Leitungen belegt, wenn Sie uns eine Nachricht hinterlassen möchten, drücken Sie bitte die 1, ansonsten haben Sie bitte noch ein wenig Geduld”. Gut, meinetwegen, bleiben wir halt erst mal in der Warteschleife, denke ich mir, habe eh nichts anderes vor, als auf den Techniker zu warten.

Tja, denkste.

Insgesamt habe ich über eine halbe Stunde in der Warteschleife gehangen (Telefonflatrate sei dank), ohne dass irgendwas passiert wäre. Ich hatte dann echt keine Lust mehr, mir die nervige Musik weiter anzuhören.

Aber das Beste kommt ja noch.

Als ich dann endgültig beschlossen habe, mich per Nachricht auf deren Anrufbeantworter über das dienstleistungstechnische Fehlverhalten auszulassen, kommt der Hammer: Ich drücke die 1 wie das Band mir empfohlen hat, und werde … an ein Fax durchgestellt! WTF?! Was bitte soll diese gequirlte Scheiße?

Dass ich danach nochmal angerufen habe, die 1 gedrückt habe um überhaupt mit irgendjemand reden zu können, dass da genau die gleiche Wartemusik auf mich wartete und ich immer noch keinen Techniker hier habe, muss ich wohl eher nicht mehr extra erwähnen, mache es aber trotzdem.

Cableway AG – der FAIL der Woche für mich.

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Spaß mit der Bahn

März 5th, 2010 | 1 Comment | Posted in Beruf, Privat

Es kommt ja extrem selten vor, dass ich mal die Dienste der Deutschen Bahn in Anspruch nehme. Meist passiert das nur, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, da das Unternehmen in den letzten Jahren dermaßen massiv nachgelassen hat, dass man sich  mittlerweile eher auf einen Pferdewagen verlassen kann, als auf die DB.

Tja, momentan ist gerade wieder so ein Fall.

Mal von allem anderen abgesehen, ist mir schon mal völlig unverständlich, wie ein ICE, der stumpf von Hamburg nach Berlin fährt, eine Haltestelle nach Start (Zug geht in HH Dammtor los, ich steige HH Hbf. ein) bereits 4 Minuten Verspätung haben kann.

Besonders nett ist das dann, wenn man bei einem ICE, der aus geschätzten 10 Wagen besteht (natürlich durch Triebwagen in der Mitte geteilt, weswegen man nicht komplett durchgehen kann), eine Sitzplatzreservierung im Wagen ganz vorne hat, und sie dann 2 Minuten vor Einfahrt per Lautsprecherdurchsage verkünden, dass die Reihenfolge der Wagen nicht die ist, die auf dem Wagenstandsanzeiger steht, sondern genau umgekehrt. Also ein mal über den kompletten Bahnsteig rennen um in den richtigen Wagen zu kommen. Da wundert mich nicht, dass der ICE nach nur einem Halt schon Verspätung hat.

Der nächste Spaß kommt dann beim Suchen des Sitzplatzes. Ich weiß ja nicht, was die Bahn unter einem Fensterplatz versteht, aber offensichtlich etwas anderes als ich. Wenn 50% des Sitzbereiches aus Säule bestehen, nenne ich das Verarschung. Da hat sich wahrscheinlich wieder so ein Bahningenieur, der beim theoretischen Studium die Praxis geschwänzt hat, mal wieder so gar nichts bei gedacht.

Tja, und nun, wo ich gerade hier sitze und seit 15 Minuten aufgrund einer Weichenstörung gerade mal 10 Kilometer hinter Hamburg bereits dumm in der Gegend rum warte und daher tierisch Zeit habe, mich mittels dieses Artikels darüber aufzuregen, stelle ich wieder einmal fest, dass für den Preis, den die für das bischen Strecke nehmen, die Dienstleistung Bahn einfach unter aller Sau geworden ist.

Update 09:46: Um die Uhrzeit, zu der de r Zug eigentlich hätte in Berlin ankommen sollen, bequemte sich der Herr Schaffner doch tatsächlich, mal eine Durchsage zu  machen. 25 Minuten Verspätung mittlerweile bei einer Strecke, die nur 1:45h dauern sollte – normalerweise. Damit machen die Werbung! Geht’s noch? Kriege ich für die rund 25% zusätzliche Fahrtzeit auch 25% meines Fahrpreises zurück? Natürlich nicht. Ist doch klar, schließlich ist das ein privatisiertes Monopol-Unternehmen, das sich solche Dinge erlauben darf…

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Linksammlung vom 17. Februar bis 3. März

März 3rd, 2010 | Kommentare deaktiviert | Posted in Links

Die folgenden Links wurden zwischen dem 17. Februar und dem 3. März erfasst:

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Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

März 2nd, 2010 | No Comments | Posted in Beruf

Heute ist ein großer Tag für die Freiheit und gegen die pauschale Speicherung von Daten auf Vorrat. Nun ist es offiziell:

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen des TKG und der StPO über die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin verfassungswidrig. Es fehlt aber an einer dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die angegriffenen Vorschriften gewährleisten weder eine hinreichende Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke der Daten. Auch genügen sie nicht in jeder Hinsicht den verfassungsrechtlichen Transparenz und Rechtsschutzanforderungen. Die Regelung ist damit insgesamt verfassungswidrig und nichtig.

Hier gibt es das vollständige Urteil

Update:

Interessant in diesem Zusammenhang dieses Zitat:

“Die Aufgabe der Polizei, Menschen vor Straftaten zu schützen, wird aber auch mit einem neuen, verfassungsgemäßen Gesetz stark erschwert”, sagt der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg.

Das heißt auf Deutsch übersetzt “Man darf verfassungswidrig handeln, wenn es sich um Polizei handelt.” Oder sehe ich da was falsch? :)

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R.I.P. Günter Freiherr von Gravenreuth

Februar 22nd, 2010 | No Comments | Posted in Beruf

Seit etwa einer Stunde überschlagen sich die Meldesysteme aufgrund einer Nachricht, die – soweit ich das ermitteln konnte – erstmalig im Bayerntext aufgetaucht ist. Dieser schreibt:

In München-Schwabing hat sich ein prominenter Jurist umgebracht. Der Anwalt, der auf umstrittene Abmahnungen im IT-Bereich spezialisiert war, hatte seinen Selbstmord zuvor telefonisch angekündigt. Er erschoss sich unmittelbar nachdem die alarmierte Polizei in seine Wohnung eingedrungen war. Der 61-Jährige war Anfang 2009 unter anderem wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt worden.

Diverse Quellen, unter anderem auch gulli.com, sowie eine Quelle aus seinem direkten Umfeld (die aber nicht genannt werden möchte) haben dies bereits bestätigt.

Einerseits ist es natürlich generell schade, wenn ein Mensch stirbt, besonders wenn er den Freitod wählt. Andererseits kann ich deswegen nicht ausblenden, mit welchen Themen und Aktionen ich den Namen Gravenreuth verbinde, und das waren in der Vergangenheit wesentlich  mehr negative Ereignisse als sonstige.

Insofern gibt es von meiner Seite ein angemessenes “Möge er in Frieden ruhen”, aber mehr habe ich leider nicht übrig.

Quellen:

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Linksammlung vom 9. Februar bis 16. Februar

Februar 16th, 2010 | Kommentare deaktiviert | Posted in Links

Die folgenden Links wurden zwischen dem 9. Februar und dem 16. Februar erfasst:

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UserFriendly: Die guten alten Zeiten

Februar 16th, 2010 | No Comments | Posted in Freizeit

Auch wenn die Gründe für die aktuellen Wiederholungen der guten alten UserFriendly Comics alles andere als positiv sind, finde ich nach wie vor diese Comic Serie seit ihrem Anfang (was schon über 10 Jahre her ist) einfach genial.  Heute war wieder so ein Strip, der mich zum Schmunzeln brachte und daher hier eine Erwähnung finden muss:

Danke, Illiad, für das allmorgendliche Schmunzeln.

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Wachsende Bedenken gegen Google StreetView

Februar 12th, 2010 | No Comments | Posted in Sonstiges

Ja, ich gebe zu, ich finde manche Erfindungen von Google gar nicht so schlecht. Besonders weil diese Dinge schlicht und einfach funktionieren (im Gegensatz zu vielen Mittbewerbern) und zudem trotzdem kostenfrei sind. Bidirektionale Synchronisation zwischen meinem Handy-Kalender und meinem Google Kalender sind da noch eins der unspektakulärsten Beispiele, die einfach auf Anhieb und sauber funktionieren.

Das Spielzeug, das vermutlich die meiste Presse und die meisten Kontroversen ausgelöst hat, ist StreetView. Google fährt mit Autos oder Fahrrädern ganze Straßenzüge ab, um damit eine Live Ansicht zu produzieren. Es gibt Fälle, da macht das richtig Sinn und auch Spaß, z.B. um zu gucken, wie es in einer zu besuchenden Gegend denn so ungefähr aussieht. Es gibt auch lustige Sachen zu endecken, wie z.B. dieses scheinbar auf dem Kopf stehende Haus, welches ich dank des Dienstes StreetViewFun entdeckt habe.

Solche Sachen sind lustig, amüsant und manchmal auch interessant. Aber langsam fange ich auch an, zu verstehen, was das Problem mit den vielen negativen Meinungen ist. Sie haben Recht…

Das aktuellste Beispiel – und davon sind dank StreetViewFun mehr als genug zu finden, ist eine arme junge Dame, die hier zur Schau gestellt wird. Gut, das Gesicht ist natürlich verpixelt, aber wenn man dort weiterclickt, sieht man erst die Tragweite dieses Systems. Hier hat Google nämlich den Innenbereich eines kompletten Wasser-Freizeit-Parks abgebildet. Tonnenweise Menschen in mehr oder weniger Bekleidung, die ohne ihre Zustimmung erst mal abgelichtet werden und nur die Möglichkeit der nachträglichen Entfernung haben und selbst da nicht sicher sein können, dass die Aufnahmen wirklich weg sind. Völlig unverhohlen fährt die StreetView Kamera hier durch die Gänge, vorbei an Wasserrutschen, Schwimmbecken, Badeliegen, Imbissbuden und Umkleidekabinen. Klar, einerseits argumentiert man mit “so kann man sich ein Bild machen von diesem Freizeitpark, bevor man Geld für den Besuch ausgibt”, aber ich verstehe so langsam, wo die Bauchschmerzen der Kritiker herkommen… das geht in der Tat zu weit. Aufnahmen von Straßenzügen in der Stadt oder auf dem Land kann ich ja noch verstehen, aber Badeplätze? Ein Fest für Voyeure – die müssen sich jetzt nicht mehr wild onanierend hinter Büschen verstecken, sondern können in aller Ruhe einfach  mittels StreetView durch die Straßen ziehen

Von den ganzen Aufnahmen der Prostituierten an Italiens Landstraßen oder Amsterdams Vergnügungsviertel ganz zu schweigen. Und wer die Personen kennt, erkennt die meist auch trotz der Gesichtsverschleierung.

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Nur um mal klarzustellen…

Februar 11th, 2010 | 5 Comments | Posted in Piratenpartei

Aus gegebenem (erneuten) Anlass, und weil ich das Gefühl habe, dass auch in meinem entfernteren Bekanntenkreis kritische Stimmen stark machen…

Ja, ich bin Mitglied in der Piratenpartei.

Ja, Aaron Koenig ist Mitglied in der Piratenpartei.

Nein, ich teile die Aussagen von Aaron Koenig nicht.

Nein, die Schoten, die sich Aaron Koenig leistet, sind keine Parteimeinung, wie man immer so schön sagt, sondern seine persönliche Gesinnung.

Ja, die Piraten werden bei nächster Gelegenheit (aka Wahl) das Problem Aaron Koenig beseitigen. Basisdemokratisch.

Ach ja, und nein: Auch dies ist meine persönliche Meinung, und keine Partei-Aussage.

Update 17:28

Und damit das Ganze noch ein wenig  nachvollziehbarer wird für diejenigen, die nicht so ganz im Thema sind: Aktueller (erneuter) Aufreger von dem “Erleuchteten” ist dieses Posting:

http://aaron-koenig.blogspot.com/2010/02/zum-jahrestag-der-iranischen-diktatur.html

Und die Tatsache, dass dies als Parteimeinung aufgefasst wird. Aarons Privatmeinung ist nach meiner privaten Meinung absolut gesellschaftsuntauglich.

Problematisch wird das Ganze, wenn er sein Blog wie folgt markiert:

Die Artikel in diesem Blog geben die persönliche Meinung des Autors wieder und sind keine offiziellen Statements der Piratenpartei Deutschland.

Das ist ja noch verständlich. Aber wenn dieser Vollpfosten (meine persönliche Meinung) im gleichen Atemzug drunter schreibt:

Alle Aussagen stehen jedoch im Einklang mit Satzung und Programm der Piratenpartei.

Dann hat da jemand eindeutig eins an der Waffel. Pirat hin oder her, der Typ muss weg.

Update 18:36: Der Landesverband Hamburg hat reagiert: http://www.piratenpartei-hamburg.de/2010-02-11/dringender-antrag-an-den-bundesvorstand-betreff-blogeintrag-stefan-aaron-k%C3%B6nig

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